News 

Hier finden Sie die neuesten Informationen zu unserern Beiträgen, Aktionen und Veranstaltungen. 


Sommerpause 

Die letzten Wochen waren für alle herausfordernd und wir wollen die Sommerzeit nutzen, um unsere Akkus wieder aufzuladen. Deshalb legen wir vom 08.08. bis zum 28.08. eine Sommerpause ein. Ab dem 29.08. stehen wir dann wieder mit neuer Energie und Tatendrang bereit. Wir werden die Pause nutzen, um uns zu erholen, zu reflektieren und Ideen für neue Projekte zu sammeln.

Wir wünschen allen eine schöne Sommerzeit, viele haben bestimmt auch ein paar Tage frei. Genießen Sie die Zeit für sich, ihre Freunde und Familie, reflektieren Sie das Jahr, machen Sie Pläne für die nächste Zeit und sammeln Sie neue Kraft!

Danke für die tolle Arbeit im zurückliegenden Kita-Jahr.

 

Beitrag vom 05.08.2022


Bericht BAG-BEK 

Am 12.07.2022 trafen sich Veronika Lindner (1. Vorsitzende), Lisa Pfeiffer (2. Vorsitzende) und Gizzela Hoy (Beisitzerin) vom Verband Kita-Fachkräfte Bayern e.V. mit Fr. Prof. Tina Friederich von der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V. (BAG-BEK), um sich über die Arbeit der beiden Vereine und gemeinsame Zukunftsgedanken und Ideen auszutauschen.  

Den ausführlichen Bericht finden Sie unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000500


Kitas am Limit - Dem Burnout näher als den Kindern 

Es freut uns zu sehen, dass die Medien immer mehr über die Problematik im Kita-Bereich berichten. So werden immer mehr Menschen auf die Situation und die gesellschaftliche Wichtigkeit des frühkindlichen Bildungsbereichs aufmerksam.  

Auch Nachwuchsjournalisten berichten in ihren Studienarbeiten über die drängenden Fragen und Probleme im Kita-Bereich. Für die Reportage „Kitas am Limit – Dem Burnout näher als den Kindern“ durften wir ein kurzes Interview geben. Hier geht es zur Reportage: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000499

Beitrag vom 04.08.2022


KinderpflegerIn und ErzieherIn als Schnellqualifizierung - Ist das sinnvoll? 

Beitrag vom 03.08.2022

In den letzten Tagen und Wochen war wieder vermehrt von Seiten der Ministerin, in den sozialen Medien und auch in der Presse von Schnellqualifizierungen zur/zum KinderpflegerIn oder ErzieherIn zu lesen. Je nach Bundesland gibt es verschiedene Varianten, wie man die Berufsabschlüsse möglichst schnell erwerben kann, um in Kitas arbeiten zu dürfen. Doch Kurzzeit-Qualifizierungen können einerseits zu Qualitätseinbußen führen und andererseits dazu, dass Personal, welches eine fundierte Ausbildung absolviert hat, sich geringgeschätzt fühlt. Außerdem sollte unserer Ansicht nach jeder die gleichen Chancen auf Bildung bekommen, nicht nur die Kinder, sondern auch das pädagogische Fachpersonal in seiner Ausbildung. 

Deshalb haben wir eine Pressemitteilung zu diesem Thema verfasst. Sie finden diese unter: Pressemitteilung-Schnellqualifizierungen-03.08.22.pdf

Auch Sie finden es muss sich dringend etwas ändern? Sie finden unsere Verbandsarbeit wichtig und stehen hinter unseren Forderungen? Dann unterstützen Sie uns mit einer Mitgliedschaft. Den Mitgliedsantrag und weitere Infos dazu finden Sie unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden


Eintragung in das Lobbyregister 

Beitrag vom 02.08.2022

Wir sind nun im Lobbyregister des Landtag Bayern eingetragen. Das bedeutet, dass wir nun wieder einen Schritt weiter in Richtung Interessensvertretung bei politischen Akteuren gegangen sind und als Gesprächspartner für unseren Fachbereich gelten. Wir können dadurch unter anderem bei Gesetzesvorhaben angehört werden, unsere Stellungnahmen dazu werden veröffentlicht und noch vieles mehr. 

Weitere Infos zum Lobbyregister finden Sie unter https://www.bayern.landtag.de/lobbyregister/


Brief an das Sozialministerium zum Leitungs- und Verwaltungsbonus 

Beitrag vom 24.07.2022

Am 23.07. haben wir dem bayerischen Sozialministerium einen Brief geschrieben, in dem die Praxiserfahrungen aus den Kitas und Verbesserungsvorschläge zum Leitungs- und Verwaltungsbonus (LuVB) beschrieben werden.

Unseren Brief finden Sie unter Leitungsbonus-Stmas.pdf.

Anlass dafür war eine Diskussion im bayerischen Sozialausschuss am 23.06. über das Thema „Leitungs- und Verwaltungsbonus“. Dabei wurde einem Antrag zugestimmt, welcher das Staatsministerium damit beauftragt über die Umsetzung und die damit verbundenen Herausforderungen des LuVB zu berichten. Deshalb sendeten wir dem Sozialministerium unsere Praxiserfahrungen zu und hoffen, dass diese für den Bericht genutzt werden, damit Verbesserungen angeregt werden können.

 


Empfang für die Helferinnen und Helfer in der Corona-Pandemie   

Beitrag vom 23.07.2022

Am 21.07. fand im Schloss Schleißheim ein Empfang für die Helferinnen und Helfer in der Corona-Pandemie des bayerischen Landtags statt. Von Seiten des Verbandes für Kita-Fachkräfte Bayern e.V. zählten Veronika Lindner (1. Vorsitzende), Jacqueline Fleßa (3. Vorsitzende) und Bettina Forster (Mitglied) zu den geladenen Gästen der Grünen Fraktion Bayern und der FDP Fraktion Bayern.  

Im Rahmen des Empfangs gab es die Möglichkeit sich mit PolitikerInnen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen, z.B. mit Johannes Becher und Julika Sandt. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gut gesorgt und wir ließen den Abend im schönen Ambiente des Schlosses Schleißheim ausklingen.  

Wir bedanken uns für die Einladung und den schönen Abend.  Zudem möchten wir uns auch bei unseren Mitgliedern und allen pädagogischen Kräften aus Kitas bedanken, die in der Corona-Pandemie unter schwierigen Bedingungen ausgezeichnete Arbeit geleistet haben und unseren Verband unterstützen. Unser Verband wird sich weiterhin stark für bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen in den Kitas machen. Einladungen zu Empfängen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung, da wir dadurch bekannter werden und Kontakte in die Politik und zu anderen Akteuren knüpfen können. 


Erster Regionalgruppen-Stammtisch

Beitrag vom 19.07.2022

Am 2. Juni fand im Landkreis Miltenberg der 1. Stammtisch der Regionalgruppe des Verbands für Kita-Fachkräfte Bayern e. V. statt! Wir durften 13 interessierte Besucherinnen begrüßen. Die Gruppe bestand aus Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern (diese konnten wir hoffentlich überzeugen unserem Verband möglichst schnell beizutreten)!  

Wir hatten ein sehr gelungenes erstes Kennenlernen und einen tollen Austausch! Alle konnten aus ihrem Kita-Alltag berichten, wir haben unsere Ziele formuliert, haben dabei natürlich festgestellt, dass wir alle das gleiche brauchen und fordern, und dass diese Ziele durch den Verband bereits klar formuliert sind! Dabei wurde auch viel gelacht, sich gegenseitig Mut gemacht und sehr wichtig: wir haben uns vernetzt und dadurch wieder wertige Ansprechpartnerinnen dazu gewonnen! Neue Impulse konnten gewonnen werden, neue Gedanken gedacht – ein guter Austausch sorgt für Entwicklung!  

Das Protokoll des Stammtisches haben wir Ende Juni mit unserem Newsletter an alle Mitglieder versendet. Das nächste Treffen des Stammtisches Miltenberg ist für den 22. September um 19 Uhr in Elsenfeld in der Pizzeria Toskana geplant! Jede Teilnehmende hat sich vorgenommen zum nächsten Stammtisch mindesten eine neue interessierte Fachkraft mitzubringen! Und natürlich werben wir weiter für unseren Verband – voller Stolz ein Teil davon zu sein!


Der Verband zu Gast beim FDP-Sommerfest 2022 

Beitrag vom 16.07.2022

Am 14.07. durfte unsere erste Vorsitzende Veronika Lindner bei der FDP Landtagsfraktion im Rahmen des FDP-Sommerfestes 2022 zu Gast sein. Es war das erste Mal, dass wir zu einem solchen Empfang eingeladen wurden. Daher waren wir gespannt, was uns an diesem Abend erwartet. 

Es gab die Möglichkeit einige PolitikerInnen, MitarbeiterInnen der FDP und andere LobbyistInnen kennen zu lernen. So fanden Gespräche z.B. mit Julika Sandt (Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Sprecherin für Arbeit, Soziales, Familie, Jugend und Menschen mit Behinderung), Hr. Gromotka (Vorsitzender des gemeinsamen Elternbeirates der städtischen Horte, Tagesheime und der Hortkinder – GEBHT München), mit Hr. Lehr und Fr. Schmid-Coskun (FachreferentInnen der FDP) statt. 

Es war ein interessanter Abend mit der Möglichkeit zum Networking. So klang der Tag mit einem wunderschönen Sonnenuntergang im Maximilianeum aus. Wir freuen uns schon auf den nächsten Empfang, der bereits in der nächsten Woche ansteht und sind gespannt welche Kontakte wir dort knüpfen können.


Erwähnungen des Verbandes im bayerischen Sozialausschuss

Beitrag vom 12.07.2022

Im Sozialausschuss des bayerischen Landtags vom 24.06. wurden verschiedene Anträge zu Kita-Themen behandelt. Unser Verband beschäftigte sich im Vorfeld mit den Anträgen und sendete den Parteien und Zuständigen kurze Rückmeldungen dazu zu. Wir bekamen die Rückmeldung, dass die PolitikerInnen diese mit in das Plenum genommen haben und sich über unsere Anregungen austauschten. Unser Verband wurde dabei auch mehrmals namentlich erwähnt. Für uns ist das ein Erfolg. Wir konnten den Diskurs anregen und die Perspektive des pädagogischen Personals in die politische Diskussion einbringen. 

In dieser Sitzung wurden auch die Anträge der FDP verhandelt, an welchen wir im Vorfeld beteiligt waren. Diese wurden jedoch abgelehnt.  

Wir konzentrieren uns auf die Erfolge und werden weitermachen, bis die Bedingungen in den Kitas eine qualitativ hochwertige Bildungs- und Erziehungsarbeit und eine gewinnbringende Erziehungspartnerschaft zulassen. 

Bildquelle: Tagesordnung der Ausschusssitzung vom 23.06.22


Stellungnahme zur Regierungserklärung von Fr. Scharf und der anschließenden Debatte im bayerischen Landtag am 05.07.2022

Beitrag vom 08.07.2022

In der vergangenen Woche hat die bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf ihre erste Regierungserklärung im bayerischen Landtag gehalten. Dabei griff sie auch den Kita-Bereich auf. Sie sprach davon wie viel Geld für den Ausbau der Kitas investiert werde und dass sie beim Fachkräftemangel entgegensteuern möchte. Auch der Ganztagsanspruch für Grundschulkinder war Thema. Zudem sprach sie davon, dass die Qualität verbessert werden soll, z.B. die Medienkompetenz.  Danach bezogen die verschiedenen Fraktionen dazu Stellung. Viele griffen auch hier die Problematik im Kita-Bereich auf.  

Die gesamte Debatte inklusive der Regierungserklärung können Sie bei BR24 unter https://fb.watch/e6oI3mDa7H/ansehen. Der Kita-Teil aus der Rede von Fr. Scharf beginnt bei ca. 40 min.  

Zudem veröffentlichten einige PolitikerInnen kurze Clips von Teilen ihrer Reden: 

Eine kurze Stellungnahme, bzw. Pressemitteilung des Verbandes zur Debatte finden Sie unter Regierungserklärung_Fr.Scharf-08.07.22.pdf.


Klartext - so sieht die Praxis in der Kita wirklich aus: Der bayerische Leitungs- und Verwaltungsbonus - gut gedacht, schlecht gemacht? 

Beitrag vom 05.07.2022

In Gesprächen mit PolitikerInnen hören wir immer wieder vom Leitungs- und Verwaltungsbonus, der in Bayern mit den Mitteln des Gute-Kita-Gesetzes eingeführt wurde. Viele PolitikerInnen bezeichnen ihn als Erfolg. Aus der Praxis wissen wir jedoch, dass die Bürokratie dafür sehr hoch ist und es zahlreiche weitere Probleme mit der Beantragung und der Umsetzung gibt. Der ursprünglich gute Gedanke für Entlastung zu sorgen, führt dadurch leider oft zu einer (teilweisen) Mehrarbeit für die Kita-Leitungen, die den Bonus meist zusammen mit dem Träger beantragen. 

Dies zeigt auch der Erfahrungsbericht "Der bayerische Leitungs- und Verwaltungsbonus – gut gedacht, schlecht gemacht?" von Katja Roth, einem unserer Mitglieder und Kita-Leitung deutlich: Klartext-06.07.22.pdf.

Unser Verband fordert deshalb klarere Vorgaben z.B. im BayKiBiG, in denen z.B. eine pauschale Leitungsfreistellung klar geregelt werden soll, statt dafür Förderprogramme wie den Leitungs- und Verwaltungsbonus beantragen zu müssen. So würden alle Kitas davon profitieren und nicht nur die, die Zeit haben sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn Kitas, die unter starker Überlastung leiden, haben selten die Möglichkeit solche Programme zu nutzen.  

Am 23.06. wurde im bayerischen Soziausschuss über das Thema „Leitungsbonus“ diskutiert und es wurde einem Antrag zugestimmt, mit dem das Bayerische Sozialministerium damit beauftragt wurde dem Sozialausschuss über die Umsetzung des Leitungs- und Verwaltungsbonus sowie die damit verbundenen Herausforderungen für die Einrichtungen zu berichten. Wir möchten dem Sozialministerium diesbezüglich die Erfahrungen aus der Kita-Praxis schildern, damit diese in den Bericht eingebracht werden können. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie uns eine Rückmeldung dazu zukommen lassen, wie Ihre Erfahrungen mit dem Leitungsbonus sind. Danke!


Bericht über unser Meeting mit den Jungen Freien Wählern Oberbayern 

Beitrag vom 02.07.2022

 Am 14.06.2022 trafen sich Veronika Lindner (1. Vorsitzende) und Lisa Pfeiffer (2. Vorsitzende), sowie Anna Pracht (Schriftführerin) mit einigen VertreterInnen der Junge Freie Wähler Oberbayern.  

Einen ausführlichen Bericht darüber finden Sie unter: Bericht-JFW-14.06.22.pdf

Es wurden folgende Themen besprochen:
  • Ziele des Verbandes
  • Personal- und Fachkräftemangel
  • Kostenfreiheit von Kita-Plätzen
  • Integration / Inklusion
  • Reformierung des BayKiBiG
  • Problematiken des Anstellungsschlüssels
  • Ausbildung, Akademisierung, Anerkennung
  • Wertschätzung gegenüber pädagogischem Personal
  • Konkrete Verbesserungsvorschläge
  • Weiteres Vorgehen 
Unser Fazit zum Gespräch:
Nach einem kontroversen Gespräch mit Vorsitzenden und Mitgliedern der Freien Wähler aus dem letzten Jahr waren wir gespannt wie die JFW über die Thematik und Probleme im frühkindlichen Bildungsbereich denken. Es stellte sich heraus, dass den Anwesenden die Problematik bewusst ist. Wir konnten einige wichtige Themen ansprechen und hoffen in Zukunft auf weitere Gespräche.  

Artikel zur Erzieherausbildung bei BR24 

Beitrag vom 29.06.2022

Der BR hat im Artikel „Erzieher-Ausbildung: Verkürzt und jetzt auch bezahlt“ über die Erzieherausbildung aufgeklärt. Auch unser Verband durfte zu den Veränderungen der Erzieher-Ausbildung Stellung beziehen. Den Artikel findest du unter: https://www.br.de/nachrichten/bayern/erzieher-ausbildung-verkuerzt-und-jetzt-auch-bezahlt,T9gPx07. 

Ein paar Tage zuvor wurde zudem ein Artikel zur Kinderpflegeausbildung veröffentlicht. Diesen können wir unterstützen. Der Artikel heißt „Baustelle Kinderpflege-Ausbildung: Kein Geld und wenig Praxis“. Du findest ihn unter https://www.br.de/nachrichten/bayern/baustelle-kinderpflege-ausbildung-kein-geld-und-wenig-praxis,T9ZbDFC. Bei uns im Verband dürfen übrigens auch sehr gerne KinderpflegerInnen Mitglied werden. 

Bildquelle: Screenshot von https://www.br.de/nachrichten/bayern/erzieher-ausbildung-verkuerzt-und-jetzt-auch-bezahlt,T9gPx07


Bericht über unseren Landtagsbesuch vom 24.06.2022 

Am 24.06.2022 fand ein Besuch des Bayerischen Landtages mit einer Diskussionsrunde mit Johannes Becher (Mitglied des Bayerischen Landtages Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Margarita Stolarova (Parlamentarische Beraterin für den Fachbereich Jugend, Bildung und frühkindliche Bildung) statt.

Acht Vorstandsmitglieder des Verbands Kita-Fachkräfte Bayern trafen sich mit 18 Mitgliedern vor der Ostpforte des Landtages. Nach dem Verteilen der Namenkärtchen und den Sicherheitskontrollen begann pünktlich um 17.30 Uhr der offizielle Teil der Veranstaltung. 

Einen ausführlichen Bericht über den Besuch und die Diskussionsrunde finden Sie unter Bericht-Landtagsbesuch-24.06.22.pdf

Unser Fazit: 
Der Besuch des Landtages war eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir konnten uns untereinander weiter vernetzten. Viele Mitglieder haben die Gelegenheit genutzt und konnten sich untereinander kennenlernen, austauschen und bestärken. In der Diskussionsrunde mit Herrn Becher und Frau Dr. Stolarova waren wir sehr begeistert von dem offenen und wertschätzenden Dialog. Wir konnten zahlreiche und vielfältige Rückmeldungen aus der Praxis geben. Unterschiedliche Erfahrungen/Haltungen/Fragen wurden gewinnbringend geteilt und diskutiert. Auf unsere Inhalte und Fragen wurde intensiv eingegangen. Wir bekamen die Möglichkeit politische Entscheidungsprozesse zu hinterfragen und fühlten uns mit unserer fachlichen Expertise ernst genommen. Wir bedanken uns bei Herrn Becher und Frau Dr. Stolarova für ihre Zeit, Offenheit und Bereitschaft sich mit den brisanten Themen des Fachkräftemangels ernsthaft auseinander zu setzen. Ebenfalls möchten wir unseren Mitgliedern danken. Vielen herzlichen Dank für den offenen, wertschätzenden und fachlich kompetenten Austausch mit euch. Wir hoffen, dass wir gemeinsam noch weitere wertvolle Impulse geben können, damit die Qualität der Rahmenbedingungen in den Kitas langfristig verbessert werden kann.
 

Beitrag vom 28.06.2022


Diskussionsrunde im Landtag mit Johannes Becher (Bündnis 90/ Die Grünen Bayern) 

Beitrag vom 25.06.2022

Gestern waren der Vorstand und zahlreiche Mitglieder unseres Verbandes auf Einladung von Johannes Becher im bayerischen Landtag. Zunächst fand eine Gesprächsrunde statt. Danach bekamen wir eine kurze Führung durch den Landtag. Abschließend ließen wir den Abend im Hofbräukeller ausklingen. 

Es war ein toller Abend mit informativen Gesprächen und der Möglichkeit Hr. Becher und viele Mitglieder persönlich kennen zu lernen. Durch die Gespräche mit Herrn Becher und Fr. Dr. Stolarova bekamen wir einmal mehr Einblicke in die Abläufe der politischen Arbeit, die für unsere Verbandsarbeit sehr wichtig sind. Wir bedanken uns bei Hr. Becher und bei Bündnis 90/ Die Grünen für die Einladung, die wir sehr gerne angenommen haben.

Es ist wertvoll zu wissen, dass es PolitikerInnen gibt, die sich für unsere Belange einsetzen und den Handlungsbedarf in der frühkindlichen Bildung erkennen. Zudem bedankt sich der Vorstand bei allen Mitgliedern, die uns gestern unterstützt haben und für das viele Lob, das wir erhalten haben.  Ein ausführlicher Bericht über unseren Abend in der Landeshauptstadt wird demnächst folgen.


Bericht über unser Meeting mit Dr. Martin Huber (CSU Generalsekretär) 

Beitrag vom 23.06.2022

Am Mittwoch, den 08.06.2022 fand ein Gespräch mit CSU-Generalsekretär Dr. Martin Huber und zwei KollegInnen statt. Den Verband vertraten Lisa Pfeiffer (2. Vorsitzende), Jaqueline Fleßa (3. Vorsitzende) und Daniel Heidemann (Beisitzer).

Herr Dr. Huber eröffnete das Gespräch und erwähnte in einer kurzen Ansprache wichtige Punkte wie Personalgewinnung, Personalschlüssel und die Arbeitsbedingungen.

Nach einer Vorstellungsrunde seitens der Verbandsmitglieder erwähnte Lisa Pfeiffer die große Problematik der Personalgewinnung und den Verlust von bereits gewonnenem Personal, auf Grund der oft sehr schlechten Arbeits- und Rahmenbedingungen. Leidtragend seien hier nicht nur das Personal, sondern auch die Kinder. Man müsse deutlich mehr Geld investieren. Der 2026 anstehende Rechtsanspruch auf die Ganztagesbetreuung im Grundschulbereich lässt da die Frage aufkommen, wie das funktionieren soll, wenn es doch jetzt schon nicht genügend Fachkräfte gibt.

 Den gesamten Bericht können Sie unter Meeting-Martin_Huber-08.06..pdf nachlesen.


Klartext - so sieht die Praxis in der Kita wirklich aus: Kitas sind die ersten institutionellen Bildungsorte für Kinder - was sich ändern muss, damit dies flächendeckend möglich wird 

Beitrag vom 21.06.2022

Bereits vor der Gründung unseres Verbandes gab es Missstände in den Kitas und zahlreiche PädagogInnen und Fachkräfte, die auf diese Situation hingewiesen und Verbesserungsvorschläge aufgezeigt haben. So wandte sich auch Veronika Lindner (mittlerweile erste Vorsitzende unseres Verbandes) im August 2020 an das Bayerische Sozialministerium und schilderte ihre Erfahrungen, sowie die Studienlage und gab Lösungsvorschläge, die eingeführt werden sollten. Den Brief können Sie unter Klartext-22.06..pdf nachlesen.  

Das Staatsministerium reagierte darauf und beantwortete den Brief. Die Antwort finden Sie ebenfalls unten dem gerade genannten Link. Leider hat die Landesregierung die Vorschläge aber bisher nicht umgesetzt. Um so wichtiger, dass es nun unseren Verband gibt, der sich für sehr viele der im Brief benannten Verbesserungen einsetzt. Durch unsere starke Gemeinschaft haben wir mehr Kraft die Veränderungen voranzutreiben, die es so dringend für bessere Kitas braucht. 


Das bedeutet Kita-Qualität für unsere Mitglieder & pädagogische Qualitätsbegleitung (PQB)

Beitrag vom 21.06.2022

Wir freuen uns, dass das Bayersiche Sozialministerium letzte Woche per Newsletter (https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/service-kinder/newsletter/482-newsletter.pdf) nochmals auf die Möglichkeit der Pädagogischen Qualitätsbegleitung (PQB) hingewiesen hat und hoffen, dass diese Information viele Einrichtungen erreicht, damit sie am Programm teilnehmen können.
 
In unserem Brief zu #kitasamlimit hatten wir PQB, Fachberatung und Supervision für alle Einrichtungen gefordert. Auch in der vergangenen Woche hatten wir in unserem neuen Antwortschreiben an Ulrike Scharf erneut dieses Thema angesprochen.
  
*Das Bild entstand während einer Veranstaltung mit unseren Mitgliedern. 


Klartext - so sieht die Praxis in der Kita wirklich aus: Kündigung - Ein NEIN zu schlechten Rahmenbedingungen ist ein JA zu der Chance es langfristig besser zu machen

Beitrag vom 16.05.2022

In unserem heutigen „Klartext – so sieht die Praxis in der Kita wirklich aus“ teilt unser Mitglied und Beisitzerin Anika Czipfl in ihrem Text „Kündigung – Ein Nein zu schlechten Rahmenbedingungen ist ein Ja zu der Chance es langfristig gemeinsam besser zu machen“ ihre Erfahrungen mit euch bezüglich unzureichender Rahmenbedingungen. Sie blickt auf verschiedene Bereiche und versucht zu ergründen, weshalb sich bisher kaum etwas an den Bedingungen geändert hat, z.B. auf die Gesellschaft, die Kinder, Inklusion, Eltern, Träger, Leitungsebene, auf Team und Selbstkritik. Der Text endet mit dem Fazit: „Ein jeder der kritisierten Parteien muss seinen Teil dazu beitragen, dass der Druck von den Kindern zurück nach oben gegeben wird. Und umso weiter man oben in der Hierarchie dieser Kette ist, umso mehr ist man verpflichtet diese Verantwortung wahrzunehmen!“ 

Hier geht es zum gesamten Text: Klartext-15.06.22.pdf

Wir danken Anika für diesen Text, der einmal mehr die Missstände in den Kitas beleuchtet und uns dazu motiviert noch aktiver zu werden.

Auch Sie möchten uns beim Einsatz für bessere Bedingungen unterstützen? Dann werden Sie Mitglied bei uns im Verband, egal ob aktiv oder passiv ;-) Hier geht es zum Mitgliedsantrag: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden


Antwort von Fr. Scharf (#kitasamlimit - 10 Forderungen für eine bessere Kita-Politik) 

Beitrag vom 13.06.2022

Vielleicht können Sie sich an unsere Aktion #kitasamlimit & #unsglants erinnern. Die Collage von all den bei uns eingetroffenen Bildern, hatten wir im April persönlich an Fr. Scharf übergeben. Es sollte ein Zeichen sein, dass die Kitas am Limit sind und Veränderungen dringend notwendig sind. Deshalb hatten wir, zusätzlich zur Collage, auch einen Brief mit unseren 10 Forderungen für eine bessere Kita-Politik übergeben.  

Vor ein paar Wochen haben wir darauf eine Antwort von Frau Scharf, der bayerischen Sozialministerin erhalten, in dem sie sich auf unseren Brief bezieht und Stellung zu den angesprochenen Punkten nimmt. Diese Antwort finden Sie unter 20220517_Förderungen Stmas Antwort.pdf

Wir haben daraufhin erneut einen Brief an Fr. Scharf verfasst. Darin stellen wir unsere Sicht auf die aktuelle Kita-Lage und zukünftige Herausforderungen detaillierter dar, bitten um ein Gesprächsangebot und vieles mehr. Diesen Brief finden Sie unter Antwort-Ulrike_Scharf-kitasamlimit-10_Forderungen_für_bessere_KitaPolitik.pdf

Wir halten Sie auf dem Laufenden wie es weiter geht und hoffen bald auch persönlich oder virtuell mit Fr. Scharf ein ausführliches Gespräch führen zu dürfen.


"Jeder Regen fängt mit einem Tropfen an" 

Jeder Regen fängt mit einem Tropfen an. Dieser Tropfen war der Verband Kita-Fachkräfte RLP. Dort begann die Bewegung der Gründung unserer Verbände. Zusammen sind wir eine starke Gemeinschaft, die sich landes- und bundesweit für bessere Arbeits-, Rahmen- und Ausbildungsbedingungen im Kita-Bereich einsetzt. 

Der Verband Kita-Fachkräfte RLP hat einen sehr treffenden Text mit dem Titel „Auch wenn’s anstrengend ist und nervt – Warum Kita-Fachkräfte dicke Bretter bohren müssen“ verfasst. Wir unterstützen diesen zu 100%. Du findest ihn unter https://kitafachkraefteverband-rlp.de/auch-wenns-anstrengend-ist-und-nervt/ 

Unterstützen auch Sie uns beim Einsatz für bessere Bedingungen in Kitas. Setzen Sie ein Zeichen. Werden Sie Mitglied in unserem Verband und seien Sie die Veränderung, die Sie sich selbst für die Welt wünschen. Infos und den Mitgliedsantrag gibt es unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden. Danke für die Unterstützung.

Beitrag vom 10.06.2022


Brief an kommunale Spitzenverbände 

Beitrag vom 07.06.2022

Nachdem wir bezüglich der Tarifverhandlungen Kontakt und mehrfachen Briefwechsel mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber aufgenommen hatten, wurden wir auf die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände aufmerksam gemacht. Wir (die Kooperation der Verbände für Kita-Fachkräfte aus Deutschland) haben nun einen Brief an die Bundesvereinigung verfasst, in dem wir die Probleme des Kita-Bereiches schildern und um Verbesserungsvorschläge, sowie Austausch bitten.

Den Brief finden Sie unter Brief-Kommunale_Spitzenverbände-07.06.22.pdf


Anträge der FDP Bayern #KitaQualitätsoffensive 

Am 30.05. veröffentlichte die FDP Bayern ein Antragspaket „Impulse für frühkindliche Bildung – Eine Kita-Qualitätsoffensive“, die nach unserem Meeting mit Julika Sandt und Herrn Lehr erstellt wurden. Unser Verband durfte zudem bereits vor der Veröffentlichung Rückmeldungen zu den Anträgen an die FDP geben.  

Es entstanden acht Anträge zu folgenden Themen: 

  1. Erzieherausbildung verbessern
  2. Fachkraftbedarfsanalyse für frühkindliche Bildung einführen
  3. Qualitätsbegleitung und Fachberatung gesetzlich verankern 
  4. Bericht über den Einsatz von multiprofessionellen Teams
  5. Freistellung für Leitungsaufgaben in der Kita
  6. Maximale Gruppengröße in Kitas 
  7. Bilinguale Kitas in Bayern etablieren
  8. Flexi 24-Stunden-Kinderbetreuung möglich machen 

Die Anträge gibt es unter https://www.fdpltby.de/antragspaket-impulse-fuer-fruehkindliche-bildung-eine-kita-qualitaetsoffensive. 

Trotz dem, dass wir Rückmeldungen geben durften, können wir nicht alle Anträge zu 100% befürworten. Es gibt darin auch einige Stellen, die wir nicht unterstützen, bzw. uns anders wünschen. So hatten wir uns, um nur ein Beispiel zu nennen, die Auszahlung einer Prämie an Ausbildungsbetriebe z.B. auch für die klassische Ausbildung gefordert, bzw. noch weitere Punkte ergänzt, die nicht aufgegriffen wurden. Es wurden aber auch einige unserer Verbesserungsvorschläge beachtet, wie z.B. der Ausbau von dualen Studiengängen und Freistellung, die Weiterbildung, Bezahlung und Voraussetzungen für die Tätigkeit der Praxisanleitung, sowie die Erhöhung des Gehalts auch während der klassischen Ausbildung, um nur auf den Antrag „Erzieherausbildung verbessern“ einzugehen. Dies lässt sich auch auf andere Anträge übertragen.  

Wir danken der FDP dafür, dass wir bei den Anträgen mitarbeiten durften. Nur wenn Politik, Fachpraxis und Wissenschaft kooperieren und ihre Sichtweisen ergänzen, kann es gelingen bessere Kitas zu schaffen. Deshalb haben wir unseren Verband gegründet, um direkt an solchen Initiativen mitarbeiten zu können. Es freut uns sehr zu sehen, dass wir auf offene Ohren stoßen und PolitikerInnen unseren Rat hören möchten. Wir hoffen, dass viele andere Parteien nachziehen und ebenfalls Anträge für eine bessere Kita-Qualität stellen, denn Verbesserungen sind dringend notwendig.  

Auch Sie möchten unsere Initiative unterstützen? Dann schließen Sie sich uns an und werden Mitglied. Informationen dazu finden Sie unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden

Beitrag vom 02.06.2022


Stammtisch der Regionalgruppe Raum Miltenberg 

Beitrag vom 01.06.2022

Tipp für spontanes Kita-Personal aus dem Umkreis von Miltenberg:

Morgen, am 02.06. um 19:00 Uhr findet in der Pizzeria Toscana in der Jahnstraße 6a in Elsenfeld (Region Miltenberg) der erste Stammtisch der Regionalgruppe statt. Alle Interessierten, egal ob Mitglied oder nicht, können sehr gerne ganz ohne Anmeldung dazu kommen. Die Organisatorinnen der Regionalgruppe freuen sich auf einen entspannten Abend, Kennenlernen und Austausch! 

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/stühle-klappstühle-sitzgelegenheit-1169692/


Weltkindertag 

Beitrag vom 01.06.2022

Der Internationale Kindertag sollte eigentlich jeden Tag gefeiert werden. Mittlerweile wird er in über 145 Staaten der Welt begangen. Ziel ist es, auf den besonderen Schutz, die Bedürfnisse und Rechte jedes einzelnen Kindes hinzuweisen.  

Kinder haben Rechte, das weiß fast jeder und damit man es nicht nur weiß, ist das gesetzlich verankert. Es gibt zum Beispiel die Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtkonvention von 1989. In der DDR gab es eine Briefmarke zum „Tag des Kindes“ und in Wien wurde bereits 1931 ein „Fest des Kindes“ veranstaltet. Als Geburtsstunde des UN-Weltkindertags zählt jedoch der 21. September 1954. In Deutschland wird zudem am 20. September ein „Weltkindertag“ gefeiert. 

Wir als Verbandsmitglieder sind in unserer Arbeit so nah an den Kindern dran, dass wir wissen, was es bedeutet, wenn Kinderrechte missachtet werden. Neben all unseren Zielen und Aufgaben steht der Schutz des höchsten Gutes unserer Gesellschaft an erster Stelle.  

„Kinder haben ein Recht auf Bildung.“ - Auch darum kämpfen wir täglich für bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen in Kitas, denn Kinder erfahren hier Bildung, Akzeptanz, Schutz und Partizipation, die ihnen rechtlich zustehen. 

Als Verband Kita-Fachkräfte Bayern e.V. wollen wir heute deutlich sagen, dass wir jeden Tag Einträge auf das kindliche Erinnerungs-Konto machen. Daher sind wir als Erwachsene für die Zukunft der Kinder verantwortlich.


Antrag für Aufnahme in das Bündnis frühkindliche Bildung Bayern  

Beitrag vom 30.05.2022

Seit unserer Gründung letzten März, hörten wir immer wieder vom „Bündnis für frühkindliche Bildung Bayern“, in dem viele Akteure, die am Kita-Bereich beteiligt sind mit der Politik zusammenkommen, sich austauschen und Strategien für die Zukunft entwickeln.  

Der Vorstand beschloss, dass sich auch unser Verband gerne in diesem Gremium beteiligen möchte, um die Perspektive des pädagogischen Personals noch transparenter machen und mitbestimmen zu können. Wir versendeten deshalb am 17.01. einen Brief an das Bayerische Sozialministerium, in dem wir um die Aufnahme in das Bündnis baten. Auf Nachfrage bekamen wir bei unserem Meeting mit dem Sozialministerium im März mitgeteilt, dass unser Antrag eingegangen sei und die Bündnispartner entscheiden würden, wer in das Bündnis aufgenommen werden soll. Daher haben wir uns nun mit einem Brief an die Bündnispartner gewandt, in dem wir unser Anliegen vorstellen und um Unterstützung unseres Antrages bitten. Den Brief können Sie unter Aufnahme-Bündnis_für_frühkindliche_Bildung_Bayern Bündnispartner.pdf nachlesen. 

Weitere Informationen zum Bündnis frühkindliche Bildung Bayern und den Bündnispartnern finden Sie unter: https://www.stmas.bayern.de/kinderbetreuung/buendnis-fruehkindliche-bildung.php


Bewegung für Kita-Kinder ist nicht nur am Weltspieltag wichtig 

Ausreichend Bewegung wirkt sich nicht nur am Weltspieltag bei Kindern positiv auf das Sozialverhalten, das Selbstbewusstsein und die Gesundheit aus. Es beugt auch der Volkskrankheit Übergewicht und Bluthochdruck vor. Es ist daher für unsere Gesellschaft wichtig, dass Kinder bereits früh Bewegung lernen und genügend Platz für das “Draußenspiel” bekommen. Das Bundesministerium für Gesundheit (https://shop.bzga.de/menschen-in-bewegung-bringen-60640104/) empfiehlt für Kindergartenkinder täglich, mindestens drei Stunden Bewegung und so wenige Sitzzeiten wie möglich. 

Doch die Bedingungen für das gemeinsame Draußenspiel hat sich laut dem „Bündnis Recht auf Spiel“(https://www.recht-auf-spiel.de/weltspieltag/aufruf) drastisch verschlechtert. Durch die Verdichtung der Städte gehen Spielflächen draußen verloren und durch den verschärften Personalmangel sind Ausflüge aus der Kita nur schwer umzusetzen. 

Daher fordert der Verband für Kitafachkräfte Bayern e.V. die Erhöhung der Mindestquadratmeterzahl pro Kind in den Einrichtungen und eine Erhöhung des Personalschlüssels, um ein sicheres Verlassen des Kita-Geländes gewährleisten zu können. Es ist zudem notwendig, für Spiel und Bewegung im Garten nach Bedarf Kleingruppen bilden zu können und die Kitas dementsprechend zu planen, bauen und auszustatten. Nur so ist eine gesunde Entwicklung und ein kindgerechtes Leben unserer Kinder möglich.  

Unsere Pressemitteilung können Sie unter folgendem Link finden: PM-Weltspieltag.pdf

*Die Infografik (Bild 2) nutzen wir mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Beitrag vom 28.05.2022 


Brief an die Gewerkschaften zu Hintergründen und offenen Fragen zur Tarif-Einigung 

Beitrag vom 27.05.2022

Der Vorstand hat sich im Laufe der letzten Woche mit den Beschlüssen der Einigung im TVÖD für den Sozial- und Erziehungsdienst beschäftigt. Dabei sind bei uns und unseren Mitgliedern einige Fragen offengeblieben. Diese haben wir nun in einem Brief an die Gewerkschaften weitergeben und erhoffen dadurch Antworten zu erhalten, die das Ergebnis und die Umsetzung besser nachvollziehbar machen.  

Den Brief können Sie unter folgendem Link nachlesen: Tarifverhandlungen-2022-offene_Fragen.pdf


Der Verband im Austausch mit MitarbeiterInnen des Bayerischen Sozialministeriums

Beitrag vom 26.05.2022

Wenn auch verspätet, möchten wir Ihnen von unserem Treffen mit MitarbeiterInnen des Sozialministeriums berichten, das wir im März führen durften.

Am 03. März 2022 fand ein Treffen mit Herrn Dunkl und Frau Niedermeier vom StMAS (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales statt. Den Bericht dazu finden Sie unter Kurzbericht-Stmas-03_22.pdf


Artikel im Merkur: Personalnot in Bayerns Kitas 

Beitrag vom 25.05.2022

Im Merkur ist ein Artikel mit dem Titel „Personalnot in Bayerns Kitas: Gemeinden werden kreativ“ erschienen, für den wir ein Interview geben durften: https://www.merkur.de/bayern/bayern-kita-kitas-kindertagesstaette-fachkraefte-mangel-personal-91568125.html 

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es im Artikel ein Missverständnis an der Stelle des Verdienstes der Auszubildenden gibt. Die dort angegebenen Zahlen stützen sich auf die bisherige fünfjährige Ausbildung, die aus zwei Praxisjahren zu Beginn bestand. Zur Vergütung der neuen Ausbildung liegen uns bisher keine genauen Zahlen vor. 


Update: Stellungnahme "Kita kann doch jeder - oder etwa nicht?! 

Beitrag vom 24.05.2022

Auf unseren Brief vom 01.05. mit dem Titel „Kita kann doch jeder – oder etwas nicht?! – Reaktion auf den BR 24-Artikel: Ukrainerinnen sollen helfen“, haben wir eine Antwort des Ministeriums erhalten. Diese finden Sie unter: Antwort-Stmas-BR_24_Artikel-18.05.22.pdf

Um den Diskurs anzuregen und unsere Perspektive dem Ministerium noch besser veranschaulichen zu können, haben wir einen erneuten Brief verfasst. Diesen können Sie unter Rückmeldung-Stmas-BR_24_Artikel-22.05.22.pdf nachlesen.


Fakten zur DKLK-Studie 

Beitrag vom 22.05.2022

Im April wurde die DKLK-Studie 2022 mit dem Themenschwerpunkt Gesundheit und Gesundheitsprävention in der Kita veröffentlicht. Die Studie belegt einmal mehr, dass es ein drastisches Problem im Kita-Bereich gibt und dass nun endlich gehandelt werden muss.  

Wir haben die wichtigsten Fakten aus der Studie herausgeschrieben und zusammengefasst. Das Factsheet findest du unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000440.

Der Verband für Kita-Fachkräfte aus Rheinland-Pfalz hat dazu einen sehr treffenden Text mit dem Titel „Geht nicht gibt’s nicht? – Wo liegen die Grenzen von Aufsicht und Kindeswohl?“ formuliert, den wir hier gerne verlinken möchten: https://kitafachkraefteverband-rlp.de/geht-nicht-gibts-nicht/. Den Text können wir zu 100% auch für Bayern so unterschreiben. Jedoch gibt es bei uns leider noch keine Pflicht Handlungspläne für Personalunterschreitung/Notfallpläne verbindlich umzusetzen. Auch das ist eines unserer vielen Ziele, weshalb wir Arbeitshilfen zur Erarbeitung von Notfallplänen für unsere Mitglieder erarbeitet haben, auf die sie über den Online-Mitgliederbereich zugreifen können.  

Wussten Sie schon, dass wir unsere Verbandsarbeit – neben unseren Erfahrungen aus der Praxis – auf zahlreiche Studien stützen, die Sie auf unserer Homepage finden können? Der Link zu unserem Faktencheck lautet: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/faktencheck. Dort finden Sie auch Factsheets zu vielen anderen Studien.


Stellenbschreibungen zur Orientierung nun für unsere Mitglieder verfügbar 

Beitrag vom 21.05.22

Da uns oft die Frage erreicht, bzw. wir davon wissen, dass es in vielen Kitas immer wieder Thema ist welche Aufgabe welche Person mit welcher Ausbildung übernehmen kann/muss/soll, haben wir Stellenbeschreibungen als Orientierungshilfe für folgende Stellen erarbeitet: Leitung, Stellvertretung, Fachkraft im Gruppendienst (ErzieherIn/KindheitspädagogIn/Pädagogische Fachkraft), Ergänzungskraft (KinderpflegerIn/SozialassistentIn), Auszubildende.
 
Unsere Mitglieder können auf die Dokumente im Online-Mitgliederbereich zugreifen. Sobald du Mitglied bei uns wirst, erhältst du den Zugang zum Online-Mitgliederbereich und kannst auf unsere Arbeitshilfen und Musterdokumente zugreifen, wie die Stellenbeschreibungen, die Arbeitshilfen zum Notfallplan, Mitschriften von Vorträgen, Überlastungsanzeige und vieles mehr. Sie sind noch kein Mitglied? Dann melden Sie sich schnell an unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden.
 
Wir hoffen, dass die Stellenbeschreibungen offene Fragen klären können und dazu anregen das Thema in Kita-Teams zu besprechen. Es ist uns jedoch wichtig zu betonen, dass es sich nur um Orientierungshilfen handelt, die nicht zu 100% auf jede Kita übertragen werden können.


Statement in der Augsburger Allgemeinen zu den Ergebnissen der Tarifverhandlungen

Beitrag vom 20.05.2022

Zu der Entscheidung in den aktuellen Tarifverhandlungen durften wir ein kurzes Statement abgeben, das in der Augsburger Allgemeine abgedruckt wurde. Den Artikel finden Sie unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/tarif-erfolg-eltern-mit-kita-kindern-koennen-vorerst-aufatmen-id62741116.html.

Uns ist an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass wir selbst keine Gewerkschaft sind und deshalb nicht aktiv an den Tarifverhandlungen beteiligt waren. Unser Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Ausbildungs-, Arbeits- und Rahmenbedingungen, die zum größten Teil nicht im Tarifrecht geregelt werden können. Unter folgendem Link finden Sie unsere genauen Ziele: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/ziele.  

Sie möchten unsere Ziele und unsere Arbeit unterstützen? Dann werden Sie für nur 15€ jährlich Mitglied in unserem Verband. Den Mitgliedsantrag gibt es unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden.  

Bildquelle: Screenshot von https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/tarif-erfolg-eltern-mit-kita-kindern-koennen-vorerst-aufatmen-id62741116.html


Wir gratulieren den Gewerkschaften zur Einigung in den Tarifverhandlungen

Beitrag vom 19.05.2022

Wir gratulieren den Gewerkschaften zur Einigung und den erreichten Verbesserungen. Wir hoffen, dass auch viele andere Träger nachziehen. Wir begrüßen vor allem die Zulage für PraxisanleiterInnen. Wir danken den Gewerkschaften und allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen für Ihren unermüdlichen Einsatz.

Viele Beschäftigte wünschen sich jedoch mehr. Vor allem im Hinblick auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen, z.B. kleinere Gruppen und bessere Personalschlüssel. Dies kann jedoch nicht im Tarifrecht geregelt werden, sondern in den Kita-Gesetzen der einzelnen Bundesländer. Die Verbände für Kita-Fachkräfte ergänzen an dieser Stelle die Arbeit der Gewerkschaften, denn es ist unser Ziel vor allem die Rahmenbedingungen zu verbessern, damit wir den Kindern gerecht werden, Fachpersonal im Beruf halten, neues Personal gewinnen können und noch vieles mehr. Eine gute Pädagogik, Steigerung und Sicherung der Qualität in den Kitas liegt uns sehr am Herzen.


Infoabend bei der Diakonie Rosenheim 

Letzte Woche fand ein Infoabend bei der Diakonie Rosenheim statt. Trotz schönstem Sonnenwetter nahmen Beschäftigte aus verschiedenen Einrichtungen teil.

Wir haben unsere Verbandsarbeit vorgestellt und konnten einige neue Mitglieder gewinnen. Vielen Dank, dass wir die Möglichkeit hatten uns bekannter zu machen und an alle, die sich Zeit genommen haben uns zuzuhören und sich auszutauschen.  

Auch Sie möchten einen Info-Abend für Ihre Einrichtung oder mehrere Einrichtungen Ihres Trägers veranstalten? Dann melden Sie sich unter lisa.pfeiffer@verband-kitafachkraefte-bayern.de und vereinbaren Sie ganz unkompliziert einen Info-Abend mit uns.

Beitrag vom 17.05.2022


Antwort der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände 

Beitrag vom 16.05.22

Auf unseren Brief an die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände, den wir am 22.04. versendet haben, ist nun pünktlich zur nächsten Verhandlungsrunde eine Antwort bei uns eingetroffen. Du findest diese unter:  220513_VKA_an_KFKV_RLP.pdf

Daraufhin haben wir erneut an die VKA geschrieben:  

Sehr geehrter Herr Benrath,  

vielen Dank für Ihre erneute Antwort. Den Tenor Ihres Schreibens nehmen wir so wahr, dass Sie sich für bessere Arbeitsbedingungen bezüglich der pädagogischen Arbeit (Vor- und Nachbereitungszeit) in unseren Kitas nicht verantwortlich fühlen, sondern die kommunalen Spitzen in der Verantwortung sehen. Die Gewerkschaften scheinen das anders zu beurteilen, denn unter Punkt neun der Forderungen heißt es: „Ausdehnung der Vorbereitungszeit, um mehr Zeit für die mittelbare pädagogische Arbeit zu haben.“ 

Die Kita-Fachkräfteverbände werden sich noch genauer mit dem Inhalt Ihres Schreibens auseinandersetzen, es auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichen und mit Kollegen und mit Kolleginnen und Kollegen darüber ins Gespräch gehen. Wenn Ihr Schreiben neue Fragen aufwirft, werden wir uns wieder an Sie wenden.

Das Kita-System ist komplex und besteht aus vielen Akteuren. Wir erleben leider immer wieder, dass die Beteiligten bei Problemen und Fragestellungen den jeweils anderen Kita-Akteur in der Pflicht sehen. Wenn die Verantwortung im Kreis geschoben wird, ist am Ende keiner für die Lösung konkreter Probleme verantwortlich oder für die Finanzierung geeigneter Maßnahmen zuständig. Wir werden uns, wie von Ihnen empfohlen, an die kommunalen Spitzen wenden und sind gespannt, ob wir dort konkrete Antworten auf unsere Fragen und Anliegen bekommen.  

Hoffentlich bringt die Tarifrunde kommende Woche eine Einigung, die bessere Arbeitsbedingungen für die Fachkräfte zur Folge hat. 

 

Mit freundlichen Grüßen

Die Kooperation der Kita- Fachkräfteverbände in Deutschland

Unsere Antwort finden Sie zudem als PDF unter: Antwort-VKA-16.05.22.pdf


Tag der Familie 

Beitrag vom 15.05.22

Heute ist der internationale Tag der Familie.
 
Im letzten Jahr haben wir dazu einen Text verfasst. Dieser ist nach wie vor noch sehr aktuell, weshalb wir ihn heute noch einmal online stellen möchten:
 
Anlässlich des heutigen internationalen Tages der Familie wollen wir die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Familien und pädagogischem Personal betonen. Diese gute Zusammenarbeit kann nur durch Engagement, Offenheit, Transparenz, Einfühlungsvermögen und Vertrauen von beiden Seiten funktionieren. Eltern und pädagogisches Personal sollten sich als Partner sehen, die zusammen für den Erfolg des Kindes arbeiten.
 
Damit eine gute Kooperation möglich ist braucht es in vielen Kitas bessere Rahmenbedingungen. Nur wenn es genügend Zeit und Raum gibt, um sich zu begegnen, sowie gemeinsame Veranstaltungen, Aktionen und Gespräche stattfinden können ist es möglich eine gute Kooperation zwischen Familien und Kitas zu ermöglichen.  
 
Wir wollen auf diesem Weg allen Familien und dem pädagogischen Personal dafür danken, dass ihr auch unter den derzeit geltenden Bedingungen in Kitas das Beste gebt, damit Erziehungspartnerschaft gelingen kann.


Vortrag für Mitglieder zum Thema Auswirkungen von Kita-Qualität auf die Entwicklung von Kindern 

Beitrag vom 15.05.22

Unser Mitglied Carina Neumann ist Referentin und hat uns, zu unserer großen Freude, das Angebot für einen Vortrag für unsere Mitglieder gemacht. Dieses Angebot nehmen wir sehr gerne dankend an und laden Sie hiermit recht herzlich dazu ein. Der Vortrag findet Online über Zoom statt. 
 
Wann? Di., 17.5.2022 20:00–21:00 Uhr
 
Thema: "Qualität statt Quantität- Wie sich pädagogische Qualität auf die Entwicklung von Kindern auswirkt! Studien und Ergebnisse"
 
Dabei werden unter anderem folgende Punkte angesprochen: Rechtsanspruch vs. pädagogisch qualitativ hochwertige Betreuung, unterschiedliche Dimensionen von pädagogischer Qualität, alarmierende Rahmenbedingungen, konkrete Lösungsvorschläge und noch vieles mehr.
 
Das Ziel des Vortrages ist es unseren Mitgliedern nützliche Fakten und Wissen an die Hand zu geben, damit sie besser argumentieren und ihre Forderungen nach besserer Qualität umsetzen können.
 
Sie möchten dabei sein und sind noch kein Mitglied? Dann haben Sie noch bis heute Abend (15.05.) um 18:00 Uhr Zeit den Mitgliedsantrag auszufüllen (online). Alle, die bis dahin Mitglied werden, erhalten den Link noch pünktlich vor dem Vortrag. Hier geht es direkt zum Mitgliedsantrag: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden/mitglied_werden_formular.  
 
Übrigens bieten wir immer wieder Vorträge für unsere Mitglieder an. Wir freuen uns auf Sie!


Klartext - so sieht die Praxis in der Kita wirklich aus: Warum ich nicht bereit bin, das Problem Personalmangel alleine auf dem Rücken der Kinder auszutragen" 

Beitrag vom 15.05.22

Immer mehr pädagogisches Fachpersonal wird laut und zeigt Grenzen auf. Auch ein weiteres unserer Mitglieder traut sich nein zu sagen und Verbesserungen beim Träger und der Aufsichtsbehörde einzufordern: 

 

Sehr geehrter Herr …

trotz mehrerer E-Emails, Schriftstücken (aufwändiger Situationsanalyse), zwei Überlastungsanzeigen, einer Personalvollversammlung mit fachlich höchst qualitativ aufgearbeitetem Informationsmaterial inkl. veranschaulichender Praxisbeispiele und mehreren persönlichen Gesprächen hat sich die Arbeitssituation nicht geändert/verbessert. 

Ich bin nach § 1631 Abs.1 BGB (Aufsichtspflicht), § 9 Nr.2 SGB VIII (Fürsorgepflicht) und § 8a SGB VIII (Kindeswohl) rechtlich dazu verpflichtet Meldung zu erstatten, was ich bereits beim Landratsamt … getan habe.

Den weiteren Brief kannst du unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000465 nachlesen. 

 

Wir hoffen, dass dir dieser Brief Mut macht, selbst deine Stimme zu erheben und die Verbesserungen einzufordern, die dir, deinen KollegInnen und vor allem den Kindern zustehen. Gehe als Vorbild voran und ermutige damit weitere Menschen aktiv zu werden!

Zusammen können wir viel erreichen und sind stark. Wenn auch du Teil unserer starken Gemeinschaft werden möchtest, dann werde auch du für nur 15€ jährlich Mitglied in unserem Verband. Egal ob passiv oder aktiv ;-) Infos und den Antrag findest du unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden


Pressemitteilung zu unseren Briefen an die kommunalen Arbeitgeberverbände 

Beitrag vom 13.05.2022

Kommunale Arbeitgeber sollen sich der Kita-Realität stellen - Kita-Fachkräfte fordern Gespräch über die aktuelle Situation der Kitas  

Pädagogische Fachkräfte arbeiten täglich unter unzureichenden personellen und räumlichen Gegebenheiten und kämpfen mit den Auswirkungen eines massiven Fachkräftemangels. Deshalb haben wir Anfang März dem VKA in einem offenen Brief geschrieben und die Problematik geschildert. Am 11. April erhielten wir ein Antwortschreiben, das überhaupt nicht auf unsere Schilderungen einging.Zitat aus dem Schreiben: „Wir teilen Ihre Auffassung, dass Erzieherinnen und Erzieher qualitativ hochwertige Arbeit leisten, die eine große Bedeutung für die frühkindliche Bildung hat. Für adäquate Rahmenbedingungen und eine angemessene Bezahlung setzen sich die kommunalen Arbeitgeber seit jeher ein.“  

Der VKA vertritt außerdem die Position, dass es keinen relevanten Fachkräftemangel in den Kitas gäbe und die Lage am Arbeitsmarkt diesbezüglich nicht besorgniserregend sei. Zitat: „Die Gewerkschaften behaupten oftmals, der Kitabereich würde unter einem eklatanten Mangel an geeignetem Personal leiden. Den Angaben der Bundesagentur für Arbeit zufolge ist jedoch ein flächendeckender Engpass in der Kinderbetreuung nicht erkennbar.“  

Diesen Auffassungen müssen wir deutlich widersprechen. Leider ist es uns nicht möglich, unter den aktuellen Rahmenbedingungen qualitativ hochwertige Arbeit unter adäquaten Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Wir erleben Tag für Tag, wie der Fachkräftemangel unsere Arbeit einschränkt und Eltern durch eingeschränkte Öffnungszeiten oder einem Aufnahmestopp in Bedrängnis bringt. Auch personell voll besetzte Kitas können mit Rahmenbedingungen, die weitab der Mindestanforderungen an eine gute pädagogische Qualität liegen, ihrem Bildungsauftrag und einer bedürfnisorientierten Betreuung nicht gerecht werden. Die schlechten Arbeitsbedingungen führen dazu, dass Kita-Fachkräfte überdurchschnittlich häufig krankgeschrieben sind, besonders auch aufgrund psychischer Belastungen.  

Wir fragen uns, ob die Alltagsrealität der Kitas überhaupt bei den kommunalen Arbeitgebern angekommen ist. Deshalb haben wir am 23. April dem VKA erneut geschrieben und konkrete Fragen gestellt, auf die wir uns eine Antwort erhofften. Wir schlugen außerdem ein Onlinetreffen vor. Auf dieses Schreiben kam bisher leider keine Reaktion.  

Quellenangaben und weiterführende Links finden Sie in der Pressemitteilung unter: PM-Tarifverhandlungen.pdf


Wir haben nun 400 Mitglieder 

Danke an alle, die schon dabei sind und uns mit ihrer Mitgliedschaft unterstützen, sei es aktiv oder passiv, KinderpfelgerIn, ErzieherIn, KindheitspädagogIn oder SozialpädagogIn aus Krippe, Kindergarten oder Hort, von kirchlichem, freiem oder kommunalem Träger. Eins eint uns alle. Wir setzen ein Zeichen für bessere bayerische Kitas.  

Auch Sie möchten Teil unserer starken Gemeinschaft werden? Dann treten Sie unserem Verband für nur 15€ jährlich bei. Infos und Mitgliedsantrag gibt es unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden. Wir freuen uns auf jedes neue Mitglied! Jede einzelne Stimme ist wertvoll.

Beitrag vom 12.05.22


Unterstützung der Streiks - Aktionen in Kitas dazu 

Heute und morgen finden in Bayern wieder Streiks für Verbesserungen im Sozial- und Erziehungsdienst statt.  

Wir unterstützen die Ziele der Streiks, wie wir bereits mehrmals mit verschiedenen Aktionen deutlich gemacht haben, z.B.: mit unserem Post am 24.02., der Aktion #kitasamlimit, Briefen an die Arbeitgeberverbände und unserer satirischen Stellenanzeige für eine/n Masseur/in mit Zauberhänden (Links siehe unten). 

Auch wenn viele unserer Mitglieder nicht streiken können, da sie z. B. bei kirchlichen oder freien Trägern arbeiten, unterstützen sie mit verschiedenen Aktionen die Streiks. Wir möchten ein paar teilen. Vielleicht möchten Sie ja auch in Ihrer Einrichtung ein Zeichen setzen und die Tarifverhandlungen dadurch unterstützen. 

Zudem möchten wir den Gewerkschaften noch einmal viel Erfolg bei den Verhandlungen wünschen. Wenn auch du eine Aktion gestartet hast, teile gerne ein Bild und markiere uns, oder poste es hier in den Kommentar.  

Links zu unseren bisherigen Aktionen: 

Beitrag am 11.05.22


Tag der Kinderbetreuung 

Beitrag vom 09.05.22

Wir wünschen allen einen schönen Tag der Kinderbetreuung. 

Anlässlich dessen möchten wir allen Kita-Angestellten für Ihre tägliche Arbeit in den Kitas danken. Sie seid: BildungsbegleiterInnen, TrösterInnen, SpielkameradInnen, Vorbilder, ExpertInnen, die Tag für Tag ihr Bestes geben um die Kitas am Laufen zu halten, die Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung zu begleiten und Eltern zu entlasten.  

Doch wie wir alle wissen, ist dies nicht immer einfach. Bereits vor der Pandemie gab es zahlreiche Missstände und Baustellen in den Kitas. Leider ist es kaum möglich die Kinder angemessen bei ihrer Entwicklung zu begleiten, sie zu stärken und noch vieles mehr. Deshalb haben wir unseren Verband gegründet und verschiedene Aktionen, z.B. #kitasamlimit gestartet. Wir machen darauf aufmerksam, dass es Probleme gibt und wirken aktiv mit um die Ausbildungs-, Arbeits- und Rahmenbedingungen langfristig zu verbessern.  

Damit wir noch erfolgreicher werden können, brauchen wir Ihre Mitgliedschaft bei uns im Verband. Um so mehr wir sind, um so stärker sind wir. Und das Beste ist: Die Mitgliedschaft kostet nur 15€ im Jahr und Sie müssen sich nicht aktiv mit einbringen, wenn Sie nicht können oder möchten. Ihre reine Mitgliedschaft hilft uns schon so viel weiter. Also los! Füllen Sie in 5min unseren Mitgliedsantrag aus. Springen Sie über Ihren Schatten, für bessere Kitas! Den Mitgliedsantrag gibt es unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden/mitglied_werden_formular.  Wir freuen uns auf Sie!


Fernsehbeitrag "Personalmangel in Kitas: Kinderbetreuung in Gefahr" 

Beitrag vom 08.05.2022

In der BR-Sendung mehr/wert gab es am Donnerstag 05.05. einen Fernsehbeitrag zum Thema „Personalmangel in Kitas: Kinderbetreuung in Gefahr“. Daniela Rieth, die Mitglied bei uns im Verband ist, wurde dafür gefilmt. Sie zeigt und spricht die alltäglichen Herausforderungen in den Kitas an. Auch das Thema Personalmangel und Gründe dafür, Ausbildung, Anerkennung von Berufsabschlüssen aus dem Ausland und Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen wird angesprochen. Ebenso wurde ein Interview mit der bayerischen Sozialministerin Ulrike Scharf geführt. Auch der Verband wird im Beitrag erwähnt.
 
Leider ist die Schilderung der Situation im Film kein Einzelfall. Es liegt ein systemisches Problem vor, weshalb wir unser Bestes für Verbesserungen geben und in den Austausch mit der Politik, Trägern, Eltern und den weiteren Akteuren der frühkindlichen Bildung treten. Du möchtest uns dabei unterstützen? Dann werde Mitglied bei uns im Verband: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden.
 
Die Sendung findest du unter: https://www.br.de/mediathek/video/mehr-wert-05052022-personalmangel-in-der-kita-kinderbetreuung-in-gefahr-av:6273f8d1b8e1d4000845b358. Wir wünschen euch viel Spaß beim Anschauen!

Passend zum Fernsehbeitrag ist auch ein BR24-Artikel erschienen: https://www.br.de/nachrichten/nachrichten/wirtschaft/personalmangel-in-bayerischen-kitas-leiterin-im-interview,T546Hxb?fbclid=IwAR0zr9XsekdHR6QIB92Z2MF4FBy_WxsGQ7ZXkHcCtXngLk5EmFicYRshh8E
 
Bildquelle: Screenshot von https://www.br.de/mediathek/video/mehr-wert-05052022-personalmangel-in-der-kita-kinderbetreuung-in-gefahr-av:6273f8d1b8e1d4000845b358


Klarext - so sieht die Praxis in der Kita wirklich aus: Erzieherin geht drastischen Schritt und schließt Krippengruppe

Beitrag vom 07.05.22

Eines unserer Mitglieder hat einen drastischen Schritt gewagt. Dem Voraus ging auch eine Überlastungsanzeige und zahlreiche Gespräche. Einen Brief an die Eltern der Gruppe, den das Mitglied verfasst hat, finden Sie unter Klartext-02.05.22.pdf

Wir hoffen Ihnen mit diesem Beispiel Mut machen zu können. Trauen Sie sich. Sagen Sie Nein, wenn Sie allein arbeiten sollen. Fordern Sie Unterstützung ein. 

Unseren Mitgliedern steht im Online-Mitgliederbereich eine Vorlage für eine Überlastungsanzeige zur Verfügung. Diese darf gerne verwendet werden. Sie können noch nicht auf den Online-Mitgliederbereich zugreifen, weil Sie noch kein Mitglied sind? Dann schließen Sie sich uns an und profitieren Sie von unseren Benefits. Infos und den Antrag finden Sie unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden.  


Internationaler Tag des Waldkindergartens 

Beitrag vom 03.05.22

Wir wünschen allen einen schönen Tag des Waldkindergartens.
 
Wald- und Naturkindergärten gehören mittlerweile als fester Bestandteil zum bayerischen Kita-System dazu. Die Idee der Waldkindergärten stammt aus Skandinavien. In Waldkindergärten herrscht die Auffassung, dass der Mensch als Teil der Natur mit ihr im Einklang leben und sich dort entwickeln kann. (Quelle: https://www.kindererziehung.com/kindergartenkonzepte/waldkindergarten.php)


Kita kann doch jeder - oder etwas nicht? 

Beitrag vom 02.05.22

Wir reagieren mit unserem neusten Brief an die bayerische Sozialministerin Fr. Scharf auf ein Interview, dass diese dem Bayerischen Rundfunk gegeben hat. Daraus ist der Artikel „Personalprobleme in Kitas: Ukrainerinnen sollen helfen“ entstanden, der am 29.04. veröffentlicht wurde (https://www.br.de/nachrichten/bayern/personalprobleme-in-kitas-ukrainerinnen-sollen-helfen,T4JIbih?fbclid=IwAR3azi11u_BCvAalFaCybobQJHIZVuDmtzIpOUm5-xIn3cNy54EuK38BGlEI).

Unseren Brief können Sie unter Stellungnahme-Ukrainische_Fachkräfte.pdf

Die passende Pressemitteilung dazu finen Sie unter PM-Kita_kann_doch_jeder-oder_etwa_nicht-Ukrainerinnen_sollen_helfen.pdf

 


Tag der gewaltfreien Erziehung - Insta-Live-Talk zum Thema "Verhaltenauffälligkeiten" 

Passend zum heutigen Tag der gewaltfreien Erziehung hat Ella Michel, eines unserer Mitglieder gestern einen Instagram-Live-Talk mit Anja Cantzler zum Thema „Was stimmt hier nicht? Die Kinder oder die Rahmenbedingungen?“ veranstaltet. Das Video finden Sie unter: https://www.instagram.com/tv/Cc8bHJQhgsR/?igshid=MDJmNzVkMjY=. 

Wir möchten diese Aktion gerne mit teilen, denn auch wir sehen die Rahmenbedingungen als Auslöser für die Probleme im Kita-Bereich und nicht das Verhalten der Kinder. Jede/r kann einen Beitrag leisten um diese zu verbessern. Zum einen mit der Mitgliedschaft in unserem Verband, zum anderen aber auch mit seinem eigenen Verhalten und bei sich selbst in der Einrichtung. Tipps dafür gibt es im Live-Talk. 

Wir wünschen dir viel Spaß beim Anschauen und danken Ella Michel und Anja Cantzler für das Engagement und die Bühne, die sie diesem wichtigen Thema geben.

Beitrag vom 30.04.22


Artikel in den Nürnberger Nachrichten 

Artikel vom 30.04.22

Wir durften den Nürnberger Nachrichten ein Interview zum Thema Maskenpflicht geben. Dabei gingen wir auf die Gefährdungsanalyse ein, die zur Aufhebung der Maskenpflicht führen kann und auf die Aufhebung der Testnachweispflicht. Es findet sich im Artikel auch eine interessante Aussage der Unfallkasse. 

Den Artikel finden Sie unter: https://www.nn.de/bayern/wegfall-der-maskenpflicht-in-kitas-verband-sieht-einrichtungen-in-der-zwickmuhle-1.12000231.

Bildquelle: Screenshot von https://www.nn.de/bayern/wegfall-der-maskenpflicht-in-kitas-verband-sieht-einrichtungen-in-der-zwickmuhle-1.12000231 


Interview im Sat 1 Frühstücksfernsehen 

Beitrag vom 30.04.22

Wir durften ein Interview zum Thema Personalmangel in Kitas und Verbesserungen geben. Der Beitrag wurde am 27.04.2022 im Sat 1 Frühstücksfernsehen ausgestrahlt.

Den gesamten Beitrag finden Sie unter: https://youtu.be/QOEjxTVOUcY. 

Wir setzen uns als Verband für die Verbesserung der Bedingungen in Kitas ein. Unterstützen auch Sie uns dabei durch eine Mitgliedschaft. Weitere Informationen gibt es unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden.  

Dieser Mitschnitt wurde uns von Sat 1 zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für die Möglichkeit, dass wir ein Interview geben durften. 


#kitasamlimit & #unsglangts: Stiller Protest wird sichtbar 

Am 28.04.2022 hat der Vorstand des Verbandes Kita-Fachkräfte Bayern e.V. eine gigantische Collage mit den Hashtags #kitasamlimit und #unsglangts, sowie einen offenen Brief mit Forderungen für eine zukünftige Kita-Politik an die bayerische Sozialministerin Fr. Scharf übergeben. Die Collage soll ein Zeichen dafür sein, dass Kitas am bzw. über dem Limit dessen sind, was sie leisten können.

Für die Collage waren alle, die sich an der Aktion beteiligen wollten (z.B. Kita-Personal, Eltern, Träger, PolitikerInnen und alle Interessierten) dazu aufgerufen Bilder mit den Hashtags #kitasamlimit und #unsglangts an den Verband Kita-Fachkräfte Bayern e.V. zu senden und diese in den sozialen Netz- werken zu posten. Insgesamt erhielt der Verband über 500 Bilder die zeigen, dass nicht erst seit der Pandemie ein systemisches Problem in den Kitas vorliegt und es dringend Verbesserungen im Kita- Bereich benötigt. „Die mehrfachen Dankesworte der Politik an pädagogisches Personal und Eltern sind nicht ausreichend. Es braucht strukturelle und qualitative Verbesserungen, die wir in unserem Brief an die Sozialministerin klar benennen.“ – fordert der Vorstand des Verbands Kita-Fachkräfte Bayern e.V.

Die problematische Lage in Kitas beweisen, neben den Erfahrungen der Teilnehmenden auch zahlreiche Studien wie bspw. der „Ländermonitor frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann Stiftung. Dieser zeigt, dass 38% der unter Dreijährigen und 89% der über Dreijährigen in den Kitas unter einem nicht-kindgerechten Personalschlüssel leiden. Der Fachkräftemangel liegt laut Ländermonitor bis 2030, zwischen 37000 und 46000 fehlenden Kita-Fachkräften. Dies führt zu einer hohen Belastung der Kinder, sowie des Personals und birgt ein großes Konfliktpotenzial mit allen am Prozess beteiligten Personen, wie Eltern und Träger.

Die Politik arbeitet zu wenig an Plänen für die Bekämpfung des Fachkräftemangels und der Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen. Stattdessen wird sich der Fachkräftemangel durch den Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Zukunft noch weiter verschärfen. Mit der Collage soll ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass es langfristige Pläne und mehr Investitionen und gesetzliche Vorgaben für eine bessere Qualität dringend notwendig sind.“ – äußert sich der Vorstand des Verbands.

Mit dem offenen Brief, der neben der Collage überreicht wurde, werden 10 Forderungen klar benannt und zum Austausch und mehr Beteiligung aufgerufen. Diese lauten unter anderem: Verpflichtende Vorgabe von Vorbereitungszeiten für Anleitertätigkeiten und Leitungsaufgaben, Entlastung durch Hauswirtschafts- und Verwaltungskräfte, Berechnung des Personalschlüssels pro Breich statt pro Ein- richtung, Einführung von Notfallplänen für Personalmangel, Verpflichtende stellvertretende Einrich- tungsleitungen und die Abschaffung bürokratischer Hürden.

Den gesamten Brief können Sie unter Forderungen_fuer_eine_zukuenftige_Kita_Politik-Plakatübergabe_Kitas_am_Limit.pdf nachlesen.

Beitrag vom 29.04.22


Begrüßungsschreiben Bundesfamilienministerin 

Zum Amtsantritt der neuen Bundesfamilienministerin Frau Paus haben alle Verbände für Kita-Fachkräfte zusammen ein Begrüßungsschreiben an das Bundesfamilienministerium verschickt. Wir setzen damit ein Zeichen, heißen die neue Regierung willkommen und bieten uns als Ansprechpartner an. 

Das Schreiben finden Sie unter:  begruessungsschreiben_Paus.pdf

Auch unser Bundespositionspapier für die Legislaturperiode war Teil des Briefes.

Beitrag vom 26.04.2022


Offener Brief an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände 

Anlässlich des Briefes der Verbände für Kita-Fachkräfte aus ganz Deutschland an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände bezüglich der aktuellen Tarifverhandlungen vom 04.03. (https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000421) hat uns am 11.04. ein Antwortschreiben erreicht, für das wir dankbar sind, dass uns jedoch auch ratlos und resigniert zurücklässt: 220411_Antwortschreiben_Kitafachkraefteverband-RLP.pdf

Deshalb haben sich die Verbände aus den Bundesländern erneut zusammengeschlossen, um einen Schritt auf die Arbeitgeber zuzugehen, Gesprächsbereitschaft zu signalisieren und Fragen zu stellen um Antworten auf drängende Fragen, die uns täglich in der Kita-Praxis beschäftigen zu bekommen. Das Antwortschreiben findest du unter: Tarifverhandlungen-Antwort.pdf

Beitrag vom 22.04.22


Erwähnungen und Artikel in verschiedenen Medien

In den letzten Tagen wurden wir in einigen Artikeln zu verschiedenen Themen erwähnt:


Die etwas andere Stellenanzeige anlässlich der Tarifverhandlungen 

Beitrag vom 06.04.22

ACHTUNG SATIRE

Nachdem die ersten Tarifverhandlungen gescheitert sind und wir von dem Vorschlag für Massagen in den Mittagspausen für pädagogische Mitarbeiter, seitens der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) erfahren haben, waren wir zunächst sprachlos. So sieht also Gesundheitsschutz, Anerkennung und Wertschätzung für unsere Kita- Mitarbeiter aus? Für Mitarbeiter die, trotz teilweise untragbaren Arbeits- und Rahmenbedingungen, täglich versuchen ihr Bestes zu geben. Durch solch realitätsfremde und groteske Angebote wird die prekäre Situation in den Kitas wieder einmal völlig verkannt. Wiederholt werden wir nicht ernst genommen und es wird versucht, auf solch abstruse Weise zu beschwichtigen. #

Wir hoffen mit unserer fiktiven Stellenanzeige nicht nur für etwas Humor zu sorgen, sondern auch zum ernsthaften Umdenken anzuregen.

Wir wünschen erneut viel Erfolg bei den Verhandlungen und hoffen diesmal auf aufrichtige Vorschläge zur Verbesserung der Situation in den Kindertageseinrichtungen. 


Mutiges Kita-Personal wendet sich an das Bayerische Sozialministerium 

Michael Schindler vom Katholischen Kindergarten St. Johannes hat stellvertretend für sein Kita-Team und weitere Einrichtungen einen Brief über die aktuellen Probleme im Kita-System und Lösungsvorschläge zur Verbesserung geschrieben und an das Staatsministerium geschickt.  Wir möchten diesen Brief gerne teilen. Danke an Michael Schindler und seine UnterstützerInnen für die Formulierung dieses Briefes, der vielen Beschäftigten aus Kitas aus der Seele spricht. Den Brief finden Sie unter: Klartext-05.04.22.pdf

Viele Lösungsvorschläge, die im Brief benannt werden, fordern wir als Verband ebenso (https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/ziele). Sie möchten dies unterstützen? Dann werden Sie Mitglied bei uns im Verband, egal ob aktiv oder passiv ;-) Infos und den Mitgliedsantrag gibt es unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden.

Beitrag vom 05.04.22


Artikel in der "Hallo München": Corona-Lockerungen 

Für die Wochenendausgabe der "Hallo München" durften wir ein Interview für den Artikel „Maskenfrei weitertesten – Während fast alle Corona-Regeln fallen, gilt in Schulen und Kitas weiter die Testpflicht. Zu Recht?“ geben. Sie finden den Artikel unter https://epaper.mrs-muenchen.de/webreader-v3/index.html#/781642/2.  

Kennen Sie schon unsere Stellungnahme zu den neuen Corona-Lockerungen, die wir an das Bayerische Sozialministerium geschickt haben? Genaue Infos dazu gibt es unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000434.

Beitrag vom 04.04.22


Stellungnahme "Corona-Lockerungen in Kitas" 

Beitrag vom 01.04.22

Am 29.03. wurden die bayerischen Kindertageseinrichtungen mittels des 468. Newsletters über die künftigen Schutzmaßnahmen in der Kindertagesbetreuung informiert. Diesbezüglich verfasste der Vorstand des Verbandes Kita-Fachkräfte Bayern e.V. einen Brief an das Sozialministerium, um zu schildern, wie die neuen Regelungen in den Kindertageseinrichtungen aufgenommen werden

Den Brief und die zugehörige Pressemitteilung finden Sie unter: 

Stellungnahme-Corona_Lockerungen-30.03.22.pdf

PM-Corona_Lockerungen.pdf


Kostenlose Online-Veranstaltung "Persönlichkeitsentwicklung" mit Dirk Fiebelkorn 

Veränderung ist gar nicht so leicht. Was kann ich überhaupt bewirken? Was möchte ich leisten? Was muss ich leisten? Wie und wofür bekomme ich Anerkennung und Wertschätzung? Möchte ich pädagogische Fachkraft oderDienstleister sein? Wie werde ich zwischen Träger, Leitung und Eltern sichtbar und lasse die Angst und Unsicherheit hinter mir? Wie finde ich meinen Platz im Team zwischen Harmonie und Diskurs? Wie mache ich mich unabhängig von Entscheidungen Anderer und warum funktioniert Veränderung nur in mir? 

Mit diesen und weiteren Fragen auf der Ebene der Persönlichkeit beschäftigen wir uns in diesem Onlineevent. Verschiedene Impulse regen Deinen persönlichen Changeprozess an und bieten Dir Sicherheit und Klarheit in dem was Du willst und was möglich ist. 

Dirk Fiebelkorn ist Dein Coach im Kitabereich, wenn Du Deine pädagogische Haltung stärken möchtest. Er unterstützt Dich und Dein Team herzlich, optimistisch und empathisch im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung.

*ZOOM LINK:*
Thema: Persönlichkeitsentwicklung mit Dirk FiebelkornUhrzeit: 26.Apr..2022 07:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten – per QR-Code oder Link kommst du direkt zur Veranstaltung: https://zoom.us/j/92752657321?pwd=cXBYdTVBaXYxaTM0Y3FOYlgrbEJxQT09 (Link in Story)
Meeting-ID: 927 5265 7321
Kenncode: 838914

Beitrag vom 01.04.22


Collage #kitasamlimit & #unsglangts ist im Druck 

Unsere gigantische Collage mit all euren Bildern zur Aktion #kitasamlimit & #unsglangts wurde nun fertig gestellt und befindet sich im Druck. Mit der Sozialministerin sind wir in der Terminfindung um einen Übergabetermin festzulegen. Sobald wir weitere Informationen bekommen haben geben wir diese gerne an Sie weiter.  

Wir wollen uns bei für die Einsendung der vielen tollen Bilder bedanken. Damit setzen wir ein Zeichen für bessere Bedingungen in den Kitas, machen auf die mangelhaften Bedingungen aufmerksam und zeigen, dass es ein systemisches Problem im Kita-Bereich gibt. Sie sind nicht alleine! 

Sie möchten noch mehr für bessere Bedingungen in den Kitas tun? Dann treten Sie unserem Verband bei und schon sind Sie immer über unsere aktuellen Aktionen informiert bei denen Sie sich beteiligen können. Hier geht es zum Online-Mitgliedsantrag: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden/mitglied_werden_formular


Zeitungsartikel zur Corona-Lage in Kitas 

In den letzten Tagen durften wir zur Corona-Lage in den Kitas zwei Interviews geben.  

Eines ist bei Merkur.de zu finden. Es trägt den Titel „Corona: Immer mehr Krankmeldungen – Unternehmen und Verbände klagen: „Wir sind am Limit“: https://www.merkur.de/bayern/corona-krankmeldungen-berufe-unternehmen-verbaende-klagen-limit-zr-91433096.html. 

Das andere ist bei Augsburger Allgemeine zu lesen. Es heißt „Neue Corona-Lockerung in Kitas ist unter Erzieherinnen umstritten“. Den Artikel findest du unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/corona-und-kitas-neue-corona-lockerung-in-kitas-ist-unter-erzieherinnen-umstritten-id62145126.html. Leider handelt es sich dabei um einen Bezahlartikel, den wir nach Absprache mit der Redaktion nicht veröffentlichen dürfen.

Beitrag vom 25.03.22

 


Artikel bei Spiegel Online mit Interview von uns

Heute ist ein Artikel bei Spiegel Online erschienen, für den unsere Vorsitzende Lisa Pfeiffer und eines unserer Mitglieder ein Interview geben durften. Der Artikel greift die Überforderung des pädagogischen Personals in Kitas auf und gibt Beispiele, weshalb das Personal immer öfter diesen Beruf oder das Berufsfeld verlässt. Den Artikel finden Sie unter: https://www.spiegel.de/karriere/ueberlastung-bei-erziehern-vier-erzieher-berichten-a-0eca1301-fcc9-4687-b7ae-f76a4d57015c. 

Auch Sie wollen, dass sich die Bedingungen in den Kitas verbessern, damit Sie im Beruf bleiben können und ihn nicht verlassen müssen? Dann werden Sie Mitglied bei uns im Verband. Infos dazu gibt es unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden. Jede Stimme ist wichtig!

Beitrag vom 24.03.2022


Ein Jahr Verband Kita-Fachkräfte Bayern e.V. 

Wir können es kaum glauben, aber es ist tatsächlich wahr. Unseren Verband gibt es nun schon ein ganzes Jahr lang! 

Wir haben uns auf dem Weg gemacht die Kitawelt zu verändern. Wir haben viele tolle Menschen kennengelernt und hatten spannende Begegnungen. Wir haben uns in völlig neue Themenbereiche eingearbeitet und sind an Problemen gewachsen. 

Wir blicken mit Dankbarkeit, Stolz und Freude auf das erste Verbandsjahr zurück. Wir haben viel Unterstützung und Zuspruch von allen Seiten erfahren.  

Aber ohne die Unterstützung, das Vertrauen und die Motivation unserer Mitglieder, wäre der Verband nicht das was er ist. Ein Lichtblick. Eine Chance auf nachhaltige Veränderung. Deshalb gilt unser größter Dank den mutigsten Kita- Fachkräften die wir kennen - unseren Mitgliedern! Wir werden das neue Verbandsjahr nutzen um zu wachsen und stärker zu werden, getreu unserem Motto: fachlich.stark.verbunden

Was wir in unserem ersten Jahr alles erleben durften, können Sie in unserem Jahresbericht nachlesen:  Jahresbericht-2021_2022-Social_Media.pdf

Auch Sie möchten Teil unserer starken Gemeinschaft werden? Dann los geht’s. Füllen Sie den Mitgliedsantrag aus und schon sind Sie dabei. Sie finden ihn unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden. Danke für Ihre Unterstützung!

Beitrag vom 16.03.22


Interview mit Johannes Becher (Bündnis 90 / Die Grünen) 

„Es reicht wir können nicht mehr!“ Dieser Aufschrei erreichte auch Johannes Becher, Abgeordneter im Landtag der Grünen Bayern und zuständig für den Bereich Frühkindliche Bildung. Anna Pracht (Mitglied des Vorstandes des Verbandes Kita-Fachkräfte Bayern e.V.) nutzte die Chance und interviewte Herrn Becher zum Thema #kitasamlimit. Er gab 7 Antworten im sonnigen Amtsgerichtsgarten in Moosburg zu einem eher schattigen Thema.

Vielen Dank Herr Becher für Ihre Zeit und die Möglichkeit dieses Interview führen und veröffentlichen zu dürfen.  

Beitrag vom 11.03.22


Weltfrauentag 

Der internationale Frauentag entstand vor dem ersten Weltkrieg als Initiative sozialistischer Organisa- tionen. Ziele waren und sind bis heute die Gleichberechtigung der Frauen, das Wahlrecht und die Emanzipation der Arbeiterinnen (*1).

Und was hat nun dieser Tag mit uns, den pädagogischen Fachkräften zu tun?
Sehr viel, denn pädagogische Berufe ergreifen immer noch hauptsächlich Frauen. Selbst in dieser gen- dergeprägten Zeit werden Kinder im Bereich der frühkindlichen Erziehung größtenteils von weiblichem Fachpersonal betreut. Laut dem Fachkräftebarometer für 2021 (*2) zeigt sich die Geschlechterverteilung beim Fachpersonal wie folgt:

  • 7,1% der Beschäftigten in Kitas sind männlich
  • In Horten liegt die Männerquote bei 19%, in Einrichtungen ohne Schulkinder 6%
  • 6,5% der Leitungen sind männlich
  • In 45% der Teams arbeitet ein Mann (2007 16%)
Der Grund für die relativ geringe Männerquote ist, unserer Meinung nach, vor allem in der Bezahlung und der gesellschaftlichen Anerkennung zu finden. Aber genau diese Punkte sind nicht nur für Männer ein Problem. Gerade die nicht angemessene Bezahlung macht es auch Frauen, die alleinstehend oder alleinerziehend sind, schwer, vor allem im Hinblick auf die Rente. Vielen droht die Altersarmut. Die fehlende Anerkennung undWürdigung verschärfen die Situation außerdem noch. Selbst die Absicherung durch eine Berufsunfähigkeitsrente gestaltet sich schwierig. Da der Erzieherberuf als sehr gefährdet gilt frühzeitig durch körperliche und psychische Erkrankungen in Erwerbstätigkeit zu geraten, ist es auch schwieriger eine bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden.  
 
Somit ist der internationale Frauentag auch für pädagogische Fachkräfte immer noch und immer wieder ein wichtiger Tag, an dem die Themen „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ in den Mittelpunkt gerückt werden müssen. Unser Verband wird sich weiterhin für Verbesserungen im Kita-Bereich einsetzen, damit es den Beschäftigten besser möglich wird das Recht der Kinder auf Erziehung und Bildung gut und professionell erfüllen zu können.
 
 
Quellen:
 
Den gesamten Text als PDF finden Sie unter Weltfrauentag-2022.pdf

Beitrag vom 08.03.22


Artikel in der "Meine Kita": "Keine Kinderparadiese" 

In der Zeitschrift "Meine Kita" Ausgabe 01-22 wurde ein Artikel veröffentlicht, in dem es um die Gründung, Initiative und erste Erfolge der Verbände für Kita-Fachkräfte aus ganz Deutschland geht. Auch unser Verband wurde dort erwähnt.  

Den Artikel können Sie in den Bildern und unter MeineKita01-2022.pdf nachlesen. Viel Spaß!

Beitrag vom 06.03.22


Pressemitteilung - PCR-Pool-Tests in bayerischen Kitas 

Ab Montag, dem 7. März werden Lolli-PCR-Pooltests an den 5. und 6. Klassen aller bayerischen Schulen eingeführt und lösen damit die viel zu ungenauen Selbsttests ab. Das Kultusministerium begründet diesen richtigen Schritt zu mehr Gesundheitsschutz u.a. mit der niedrigen Impfquote in dieser Altersgruppe und der hohen Sensitivität der PCR-Pooltests (1). 

Eine zwangsläufig noch viel niedrigere Impfquote weisen die Kita-Kinder auf, da es für die Kleinsten noch immer keinen Impfstoff gegen das Corona-Virus gibt. Doch das für die Kitas zuständige bayerische Sozialministerium hat die Lolli-PCR-Pooltests noch immer nicht flächendeckend und verbindlich für alle Kita-Kinder eingeführt.  

„Dort, wo altersbedingt keine AHA-Regeln eingehalten werden können, wo für die Mehrheit der Kinder keine Impfmöglichkeit besteht und es zumeist noch nicht mal Luftfilter gibt, sträubt sich das Sozialministerium noch immer beharrlich, Lolli-PCR-Pooltests einzuführen. Dabei ist dies der einzige Weg, der Durchseuchung der Kita-Kinder, ihrer Familien und der Erzieherinnen und Erzieher endlich Einhalt zu gebieten“, stellt Florian Weber klar. Weber hat Ende Januar eine Petition (2, 3) beim Bayerischen Landtag eingereicht, in der er und fast 16.000 Unterzeichner:innen die flächendeckende Einführung von Lolli-PCR-Pooltests in den bayerischen Kitas fordern.  

„Das Sozialministerium muss dies zentral für alle Kitas regeln, so wie es auch das Kultusministerium für die Schulen tut“, so Weber weiter. „Die Tatsache, dass nun mitten in der andauernden, massiven Omikronwelle die Lolli-PCR-Pooltests an Schulen ausgeweitet werden, zeigt, dass der Verweis auf die fehlenden Testkapazitäten der Labore nichts weiter als eine Ausrede war.“ Stattdessen wurde lediglich die Förderrichtlinie angepasst, so dass auch kommunale Verwaltungen oder Trägerverbände einen finanziellen Ausgleich für die eigenverantwortliche Einführung der PCR-Pooltests erhalten können. Doch die damit verbundenen Hürden sind so hoch, dass nur wenige Kommunen diese Option bisher wahrnehmen konnten. „Darauf haben wir das Sozialministerium mehrfach hingewiesen und konkrete Hindernisse aufgezeigt. Wir hoffen nun auf die neue Sozialministerin Ulrike Scharf, die wir jüngst in einem Brief auch um einen Gesprächstermin gebeten haben. Sie hat die Chance, den Karren nun endlich aus dem Dreck zu ziehen“, sagt Florian Weber. 

Gerd Schnellinger, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bayern, unterstützt das Anliegen der Eltern: "Luftfilter und verpflichtende kindgerechte PCR-Pooltests sind für uns unverzichtbarer Bestandteil des Schutzkonzepts für eine sichere frühkindliche Bildung. Offene Einrichtungen erfordern Schutzkonzepte, in dieser Welle und sicherlich auch in den künftigen Wellen. Nur so kann die Belastung von Kindern, Eltern und den Beschäftigten im Rahmen gehalten werden. Aus Rückmeldungen vieler Kolleginnen und Kollegen weiß ich, dass die Pooltests praktikabel sind und, richtig organisiert, auch keine übermäßige Mehrbelastung. Ich hoffe, die Eltern finden endlich Gehör bei der Staatsregierung. Eine Durchseuchung der Kinder wie aktuell darf nie wieder geschehen."

Die derzeitige Förderrichtlinie verfehlt ihr Ziel, findet auch der Vorstand des Verbandes Kita-Fachkräfte Bayern e.V. vertreten durch Veronika Lindner: „Einige Landratsämter lehnen die Pooltestungen kategorisch ab, andere geben die Verantwortung an die Träger weiter, das Personal hat keine Zeit, sich um die Organisation zu kümmern, Proben in Labore zu bringen, und auch die Beantragung der Finanzierung stellt sich als aufwändig dar. Deshalb werden leider nach wie vor in der Mehrheit der Kitas keine PCR-Pooltestungen umgesetzt.
“Aus Sicht der Eltern hat das Sozialministerium die Kita-Kinder, ihre Familien und das Personal ohne Schutzkonzept in die Omikron-Welle laufen lassen – mit den erwartbaren Konsequenzen: hohe Infektionszahlen führten zu fehlender Stabilität in der Betreuung aufgrund der Schließung von Gruppen oder ganzen Einrichtungen. Kinder und Erzieher:innen trugen die Infektionen weiter in ihre Familien. Besonders schlimm trifft dies Familien mit vorerkrankten Mitgliedern - sogenannte Schattenfamilien. Ihnen bleibt meist nur die vollständige Selbstisolation, um das Risiko einer Infektion zu reduzieren.  
 
„Schlimm genug, dass dies trotz aller Warnungen aus der Wissenschaft billigend in Kauf genommen wurde. Diese Fehler darf die Staatsregierung nicht wiederholen. Jetzt ist die Zeit, um für neue Infektionswellen im Herbst und Winter 2022 vorzusorgen. Dafür braucht es endlich die verpflichtende, flächendeckende Umsetzung von PCR-Pooltests und Luftfilter in bayerischen Kitas.“, formuliert Florian Weber die gemeinsame Forderungen bayerischer Familien und Erzieher:innen. 
 
Die gesamte Pressemitteilung und eine genauere Schilderung unserer Ansicht finden Sie unter: https://pcr-pooltests-kitas-bayern.lederer4u.de/pressemeldungen/

Beitrag vom 04.03.22


Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst - Brief der Verbände für Kita-Fachkräfte an die kommunalen Arbeitgeberverbände 

Beitrag vom 04.03.22

Derzeit laufen die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst. In der ersten Runde gab es keine Entscheidung mit der alle Tarifparteien zufrieden waren. Deshalb wenden wir uns als Verbände für Kita-Fachkräfte direkt an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und beziehen Stellung zu zwei Dokumenten (http://tarifrunde-sozial-und-erziehungsdienst.vka.de/fileadmin/SuE/PDFs_zum_Download/220216_Flyer_SuE-Der_kommunale_SuE_final.pdf?_=1645806840 und http://tarifrunde-sozial-und-erziehungsdienst.vka.de/fileadmin/SuE/PDFs_zum_Download/220216_Flyer_SuE-Beschaeftigtenstruktur.pdf?_=1645697591). Unsere Stellungnahme finden Sie unter Tarifverhandlungen.pdf

Wir unterstützen die gewerkschaftlichen Forderungen vorbehaltlos, insbesondere wenn es um die dringend notwenigen Verbesserungen der Arbeits- und Rahmenbedingungen in unseren Kitas geht. 


Antwort des Sozialministeriums auf unseren Brief "Durchseuchung oder Vermeidung von Infektionen" 

Am 17.02. haben wir eine Antwort des Bayerischen Sozialministerium auf unseren Brief vom 06.02. mit dem Titel „Durchseuchung der Kitas oder Vermeidung von Infektionen“ erhalten (Diese finden Sie unter: Antwort-Stmas-Newsletter_461_462.pdf).

Wir bedanken uns beim Staatsministerium für die zügige Antwort, in der auf viele unserer Fragen und Kritikpunkte eingegangen wurde. Durch diese Erklärungen sind einige Regelungen nun für uns besser nachvollziehbar, auch wenn wir trotzdem nicht in jedem Punkt übereinstimmen.  Einige Punkte haben sich in der Zwischenzeit geklärt. Der Elternbrief kam kurz nach der Veröffentlichung unseres Briefes heraus. Daraus konnten wir zudem neue Informationen entnehmen. Wir bekamen zudem oft das Feedback, dass die Regelungen im Elternbrief klarer kommuniziert wurden als in den Newslettern. Auch die Regelung, dass nun 5 Tage in Folge nach einem positiven Fall getestet werden muss, finden wir als Verband eine sehr wichtige Ergänzung.  

Uns ist bewusst, dass die Pandemie eine Ausnahmesituation für alle darstellt. Auch für die Politik ist es in den letzten beiden Jahren sicher schwierig klare und nachvollziehbare Regeln zu verabschieden. Um so wichtiger ist es für uns mit dem Sozialministerium in den direkten Austausch zu gehen und die Notwendigkeit und Ausgestaltung von Vorschriften abzuklären. Aus diesem Grund haben wir dem Staatsministerium im Januar auch unseren Antrag zur Aufnahme in das Bündnis für frühkindliche Bildung in Bayern zukommen lassen. Wir möchten mitgestalten und freuen uns schon auf unser Gespräch im März mit dem Staatsministerium.  

Den gesamten Brief, den wir Anfang Februar an das Sozialministerium geschrieben haben, finden Sie unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000400.  

Beitrag vom 22.02.22


Pressemitteilung - Eine Protestwelle zieht durch die Kitas  

Beitrag vom 21.02.22

Was zunächst in NRW eindrucksvoll begann, zieht nun auch Kreise durch weitere Bundesländer. Denn auch dort haben sich die Kitafachkräfteverbände dem Protest angeschlossen und rufen die pädagogischen Fachkräfte dazu auf, sich zu beteiligen. Zeitgleich hat auch Ver.di zu solch einer Aktion aufgerufen. Wenn Gewerkschaften, Kita- Fachkräfteverbände oder weitere Aktivist:Innen auf die gleichen Missstände hinweisen, begreift die Politik hoffentlich, dass nicht nur ein bestimmtes Klientel oder immer die Gleichen Kritik üben, sondern die Praxis vor Ort gemeinsam um Hilfe ruft und nicht mehr bereit ist so weiterzumachen.  

So beginnt die neue Pressemitteilung, die wir zusammen mit den anderen Verbänden für Kita-Fachkräften verfasst haben, die sich auch an der Aktion #kitasamlimit #esreicht in Bayern #unsglangts beteiligen.  

Die ersten Medien berichten bereits über die Aktion:  

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie unter: PM #kitasamlimit .pdf


Klartext - So sieht die Praxis in der Kita wirklich aus: "Durchseuchung erwünscht und in Kauf genommen?"

In keiner Altersgruppe ist die Inzidenz so hoch wie bei Kindern und Jugendlichen. Wir Mitar- beiterInnen in den Kindergärten kämpften mit der Nachverfolgung. Es wird und wurde meiner Meinung nach hier die Durchseuchung erwünscht. Eltern über positive Covid-19 Fällen in unseren Kindergärten von Kindern und Personal zu informieren, Kontakt zum Landratsamt herstellen auch am Wochenende, das sind die Aufgaben der Einrichtungsleitungen in den letzten Wochen. Für uns ErzieherInnen ist die Situation kräftezehrend. Viele Kinder und KollegeInnen infizieren sich oder haben sich bereits infiziert. Im Artikel vom 9. Februar 2022 „Caritas warnt: KiTas stehen vor einem Kollaps“ bringt es die Caritas-Vorständin Stark-Angermaier auf den Punkt.“ Es sei nicht hinnehmbar, dass der Staat wegen seiner Personalprobleme in den Gesundheitsämtern seine Aufgaben auf die Träger und Einrichtungsleitungen abwälze.“ Wir in den Kindergärten müssen Coronamanagement betreiben und werden mit Newslettern „bom- badiert“, deren Inhalte und Vorgaben zeitnah an die Eltern weitergegeben werden soll. Meistens gruppenspezifisch. So schreibt auch der Verband kath. Kindertageseinrichtungen Bayern e.V "Mit dem am 8.2.22 wieder von einem Tag auf den anderen eingeführten sogenannten „intensivierten Testregime“ mit einer nochmals differenzierteren Vorgehensweise zum Testen von Kindern, wird nun endgültig die rote Linie überschritten. Dazu kommt, dass die Nöte des Personals weiterhin nicht in den Blick genommen werden. „Wenn zum Beispiel dreifach geimpftes Kita-Personal gruppenübergreifend arbeiten muss, ist es nicht verwunderlich, dass die Ansteckungs- und Quarantänezahlen in die Höhe schießen“, so Hellfritsch. Eine planlose Durchseuchung wird forciert m.E. Es gibt noch keine Daten, was Omikron bei Kindern und Ju- gendlichen "anrichten" kann/wird.

Text von Andrea Steiner (Mitglied im Verband Kita-Fachkräfte Bayern e.V.)

Den Text als PDF finden Sie unter: Klartext-20.02.22.pdf

Beitrag vom 20.02.2022


Mitmach-Aktion #kitasamlimit & #unsglangts 

Wir schließen uns der Aktion der anderen Verbände für Kita-Fachkräfte aus Deutschland an und rufen Sie zur bayernweiten Protestaktion auf.  

Corona hält uns alle seit einer gefühlten Ewigkeit in Atem. Es gibt immer wieder neue Beschlüsse und Verordnungen. Meist sind diese gespickt mit ein paar Dankesfloskeln und man könnte den Eindruck gewinnen passend zum Beginn des Wochenendes für Überlastungen und Überstunden bei den Kita-Teams sorgen zu wollen. Oftmals sind diese dann ab Montag gültig oder es fehlt schlichtweg die genaue Angabe des Gültigkeitszeitpunkts. Endlose Diskussionen über Regelungen, für die wir nicht verantwortlich sind, belasten die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern sehr. Wir fühlen uns mit dem ganzen Frust aller Beteiligten allein gelassen. Die Schein-Sicherheit durch Dauerfrieren und Desinfizieren macht es nicht besser. Viele Regeln die in der Öffentlichkeit gelten, um Infektionen zu vermeiden, sind in der Kita nicht umsetzbar. Weder der Abstand noch die Vermeidung vieler Menschen in Innenräumen ist möglich. Der mangelnde Schutz vor möglichen Infektionen lässt unserem Traumjob hinter Masken und Bürokratie verblassen. Verantwortungsvoll mit Vertrauen in die Regierung haben sich die allermeisten Beschäftigten impfen und häufig sogar boostern lassen. Trotzdem trifft die Omikron-Welle die KollegInnen gerade hart. Viele von ihnen gehören zu der Gruppe der Risiko-Personen, sei es durch das Alter oder aber auch durch Vorerkrankungen. Long-Covid gehört auch in die Lebenswirklichkeit von pädagogischem Personal. Und nun übernehmen die Kitas auch noch die Arbeit der Gesundheitsämter. Stunden um Stunden vergehen durch reinste "Corona-Zettelwirtschaft". 

Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo das pädagogische Personal nicht mehr einfach nur zusehen kann. Wir sind der Meinung #esreicht, oder wie wir in Bayern sagen #unsglangts. Irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem #kitasamlimit sind. Dieser Zeitpunkt ist jetzt!  

Deswegen laden wir Sie zu unserer bayernweiten Protestaktion ein. Unter folgendem Link finden Sie zwei PDF-Dateien: #kitasamlimit und #unsglangts: Aktion-Plakat.pdf. Drucken Sie sich die Din A4 Seiten aus, fotografieren Sie sich mit dem Schild in den Händen– mit oder ohne Gesicht. Posten Sie dieses gern auf Ihren Social-Media-Seiten, verlinken Sie uns oder schicken Sie uns die Fotos bis zum 28.02. direkt per Mail zu (info@verband-kitafachkraefte-bayern.de). Geplant ist eine gigantische Collage die wir dann dem Bayerischen Sozialministerium zukommen lassen und an die Presse weiterleiten werden. Im Anschluss können Sie das Plakat in deinem Auto befestigen und mit auf Ihre Reise durch die Stadt/Ort nehmen und sich mit allen anderen solidarisieren, die sich für bessere Kitas einsetzen. 

Sie! Wir! Für uns alle! 

Wir sind viele - lassen Sie uns gemeinsam sichtbar werden, damit die Politik uns nicht mehr länger ignorieren kann. 

Teilen Sie die Aktion gerne weiter, damit wir noch mehr Menschen erreichen können! Jede/r ist eingeladen mitzumachen. Auch Eltern, Träger, Kinder, PolitikerInnen, Prominente, Interessierte und viele mehr! Wir sitzen alle im gleichen Boot. Nur wenn alle Akteure, die sich jeden Tag in den Kitas begegnen zusammenhalten, können wir etwas bewirken! Danke für Ihre Unterstützung!

 

*Dieser Text wurde auch unter erzieherin.de veröffentlicht: https://www.erzieherin.de/aktion-kitasamlimit-und-unsglangts.html

Beitrag vom 19.02.2022


Klartext - So sieht die Praxis in der Kita wirklich aus: Die aktuelle Corona-Situation in meiner Kita 

Die aktuelle Corona-Lage in den Kitas belastet das pädagogische Personal. In unserem heutigen Klartext-Format schildert eines unserer Mitglieder die aktuelle Situation in der eigenen Kita:  

Seit zwei Wochen haben wir nach und nach immer mehr Fachkräfte die sich mit Corona anstecken. Durch die neue Quarantäne oder eben nicht Quarantäne Anordnung der Gruppen hätten wir ein volles Haus, aber kein Personal. Ich muss die Eltern tagtäglich bitten ihre Kinder zu Hause zu lassen, weil mittlerweile schon die 6. kraft betroffen ist… das ist doch wirklich kein Zustand. Ich finde das unmöglich dass uns diese Bürde nun auferlegt wird. In diesen ganzen Newslettern wird immer nur von der Ansteckung der Kinder ausgegangen. Mein Team ist zu großen Teilen geboostert. Von den sechs Fachkräften, die sich angesteckt haben, sind 5 geboostert und eine einfach geimpft. Ich habe wirklich keine Worte dafür, man wird einfach nur alleine gelassen und alles wird auf uns abgewälzt… ich sehe ja ein, dass omikron insbesondere bei unseren Krippenkindern kaum für Ansteckungen sorgt. Aber was soll ich tun wenn das Personal reihenweise ausfällt und der Regierung es einfach schnuppe ist?!? Eltern müssen schauen wie sie das gestemmt bekommen, den Unmut bekommen natürlich wir ab und sie werden genauso alleine gelassen wie wir. Ich weiß nicht ob es anderen Einrichtungen auch so geht, aber meiner Meinung nach müssen die von oben endlich mal wach gerüttelt werden! Das was die mit uns veranstalten ist wirklich eine Sauerei!  

Liebe Grüße 

Ein Mitglied des Verbandes Kita-Fachkräfte Bayern e.V.  

Den gesamten Brief finden Sie unter:  Klartext-14.02.22.pdf

 

Auch Sie sind Mitglied und möchten Ihre Erfahrungen und Gedanken, die Sie in ihrem beruflichen Umfeld erleben mit uns teilen? Dann senden Sie uns gerne eine Mail an info@verband-kitafachkraefte-bayern.de. Danke!

Beitrag vom 14.02.2022


Klartext - So sieht die Praxis in der Kita wirklich aus: Fünf nach zwölf - Ein System welches zulässt, dass die seelische Gesundheit unserer Jüngsten gefährdet wird 

Anika, eines unserer Mitglieder hat einen Brief mit dem Titel „Fünf nach zwölf – Ein System, welches zulässt, dass die seelische Gesundheit unserer Jüngsten gefährdet wird“ verfasst, der die Problematiken im Kita-Bereich und ihre eigenen Erfahrungen und Lösungsansätze im Berufsfeld Kita anspricht. Den Brief teilen wir heute im Rahmen unseres Formates „Klartext – so sieht die Praxis wirklich aus“ mit Ihnen.  

Den Brief finden Sie unter:  Klartext-13.02.22.pdf

Auch Sie sind Mitglied und möchten ihre Erfahrungen und Gedanken, die sie in ihrem beruflichen Umfeld erleben mit uns teilen? Dann senden Sie uns gerne eine E-Mail an info@verband-kitafachkraefte-bayern.de. Danke!

Beitrag vom 13.02.2022


Bericht über die Veranstaltung der LAG Bildung zum Thema "Beste Chancen von Anfang an! Wie Kitas zur Bildungsgerechtigkeit beitragen können" 

Am 22.01.2022 fand eine Online-Veranstaltung der LAG Bildung von Bündnis 90/Die Grünen Bayern zum Thema „Beste Chancen von Anfang an! Wie Kitas zur Bildungsgerechtigkeit beitragen können“ statt. Von Seiten des Verbandes nahm Veronika Lindner (1. Vorsitzende) am Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde teil.  

Fr. Schuster Brandis begrüßte alle TeilnehmerInnen. Sie freue sich zudem sehr, dass der Verband für Kita-Fachkräfte Bayern e.V. an der Veranstaltung teilnimmt und sich in die anschließende Diskussionsrunde einbringen möchte. Daraufhin sprach auch Hr. Becher, stellvertretender Vorsitzender der Kinderkommission des Bayerischen Landtags und Politiker von Bündnis 90/Die Grünen seine Grußworte, in denen er auch auf die neuste Veröffentlichung des Verbandes zum Thema Bildung einging. Zudem sagte er, dass der Bildungsbegriff derzeit oft auf den Schulbereich fokussiert sei. In den ersten sechs Lebensjahren würden jedoch schon viele Bausteine gelegt, welche auch zu Chancenungleichheit führen würden. Für ihn sei der Schlüssel die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Kitas und die Erhöhung des Gehalts, damit gute Qualität in Kitas geleistet werden könne. Aktuell finde die Verschiebung von Verantwortung statt, die Staatsregierung delegiere an Träger und Kommunen, diesen würden jedoch die Mittel fehlen, um die Verbesserungen eigenständig umzusetzen. Zudem liege der Schwerpunkt der Staatsregierung aktuell auf der Entlastung der Eltern, sprich Gebührenzuschüsse und Platzanspruch.  

Daraufhin begann Fr. Stolarova, studierte Psychologin und Dozentin für Entwicklungspsychologie, Neuropsychologie, Pädagogische Psychologie und Informationskompetenz, die sich für die Grünen im Landtag engagiert ihren Vortragzum Thema „Beste Chancen von Anfang an“. Besonders interessant waren dabei folgende Fakten. Ein Kind aus sozial schwacher Familie hört bis zum Alter von drei Jahren nur 500 verschiedene Wörter, ein Kind aus gebildeter Familie 1100 Wörter (NEPS-Daten). Ungleichheit beginne schon vor der Geburt. Sie ging darauf ein, was es bedeute in Armut geboren zu werden und darauf wie die Lage der Familien verbessert werden könne. Im Rahmen des Vortrages wurden verschiedene Studien angesprochen und das Schreiben des Verbandes noch einmal erwähnt. Sie sagte, dass vor allem Kinder aus Elternhäusern mit schwacher Bildung von Kitas mit sehr hoher Qualität, welche nur die kompetentesten Fachkräfte leisten könnten, profitieren würden. Kinder aus durchschnittlich oder sehr gut gebildeten Familien würden nicht sonderlich davon profitieren, jedoch auch keinen Schaden nehmen. Der Vortrag endete mit dem Statement: Entscheidend für pädagogische Qualität, Wohlbefinden, Gelingen früher Bildung und kompensatorischer Förderung ist, das Wissen, Können, Wollen und Tun der Fachkräfte: entscheidend ist, was wirklich in der Kita passiert

Darauffolgend übernahm Johannes Becher erneut das Wort. Er betonte noch einmal, dass schon lange bekannt sei, dass in der frühkindlichen Bildung etwas schieflaufe. Es müsse mehr Geld in die frühe Bildung und in die Familien investiert werden. Konkret nannte er folgende Forderungen:
  • Mehr Fachkräfte und ein besserer Personalschlüssel
  • Besser qualifizierte und motivierte Fachkräfte: bessere Rahmenbedingungen, bezahlte Ausbildung, angemessene Vergütung im Arbeitsleben, Funktionsstellen und Leitungsfreistellung
  • Kindgerechte Bildungspläne und eine kindzentrierte Frühpädagogik
  • Elternbildung und Elternarbeit
  • Sozialraumorientierung und Verankerung
  • Echte, gelebte Partizipation

Abschließend gab es eine Diskussionsrunde, welche Fr. Schuster Bradis mit folgenden Fragen einleitete: Wie kann der Zugang zu Kindertageseinrichtungen für Familien aus bildungsfernen Schichten verbessert werden? Welche Entwicklungsbereiche sind besonders wichtig? Welche Belastungen gibt es hier im Kita-Bereich? Veronika Lindner dankte für die nette Aufnahme und dafür, dass das Schreiben des Verbandes so gut ankomme, dass die Expertise gehört werde. Sie könne nur beipflichten, was im Vortrag gesagt wurde. Es müsse sich dringend etwas ändern. Da das Thema sehr komplex und vielschichtig sei, könne man sich sehr lange darüber austauschen und bat bei Bedarf Kontakt zum Verband aufzunehmen. Konkret brachte sie zur ersten Frage, der Zugänglichkeit des Kita-Bereiches an, dass aktuell ein Mangel an Plätzen herrsche und es deshalb Kriterien für die Platzvergabegebe. Damit noch mehr Kitas Kinder aus bildungsfernen Schichten aufnehmen würden, wäre die Anhebung der Gewichtungsfaktoren sehr wichtig, da die intensive Betreuung dieser Kinder sehr zeitaufwändig sei. Zudem sei es wichtig Fortbildungen anzubieten und Teams in ihrer Arbeit zu begleiten. Einige weitere Kriterien habe der Verband zudem bereits bei der Gestaltung des Aktionsplans gegen Rassismus mit eingebracht. So lange Kitas keine gute Qualität hätten, sei es schwierig umsetzbar noch mehr Kinder in die Kitas zu holen. Zur zweiten Frage merkte Fr. Lindner an, dass es viele wichtige Bildungsbereiche gebe. Leider könne man derzeit kaum von guter Bildung in Kitas sprechen. Es fehle zum einen an der Ausstattung, z.B. hätten Einrichtungen keine Bewegungsräume, jedoch vor allem an der Zeit des Personals, welches für die angemessene Begleitung der Kinder bei Entwicklungsprozessen unabdingbar sei.In der Diskussion tauchten zudem verschiedene Themen und Gedanken auf, z.B. die fehlende Interaktionsqualität, die Erziehungspartnerschaft, die systematisch bedingte Diskriminierung und Benachteiligung, die Notwendigkeit von Beziehung und Bindung für gelungene Förderung, die Auslöser und der Umgang mit Verhaltensauffälligkeitenund die Wichtigkeit verschiedener Bildungsbereiche. Des Weiteren wurden Fälle aus der Migrationsbegleitunggeschildert, die Mehrsprachigkeit des Personals als Stärke betont, der Early-Excellence-Ansatz angemerkt und über die Bedürfnisse von Integrationskindern gesprochen. Auch die Gesamtheit der verschiedenen Ausbildungen verschiedener Staaten und Bundesländer, zu denen die Grüne Partei in der kommenden Woche einen Antrag einreichen wird, war neben der Qualifikation und Weiterbildung des Bestands- und des zugewanderten Personals und die Möglichkeit eines verpflichtenden Kindergartenjahres wichtige Themen. Die Anwesenden sprachen außerdem noch die Belastung von Kindern und Eltern während der Pandemie, die Erhöhung des Kita-Basiswertes statt zahlreicher Förderprogramme, die Kita- und Schulsozialarbeit, die Kriterien zur Platzvergabe, die Stärkung der Kommunen und die Aufhebung des empfohlenen Anstellungsschlüssels an.  

Abschließend wurden die Themen zusammengefasst. Danach verabschiedeten sich alle Anwesenden.  

 

Unser Fazit zur Veranstaltung:

Wir fanden die Veranstaltung sehr gelungen. Leider war die Zeit mit zwei Stunden zu knapp bemessen um tiefer in die Themen einzusteigen und Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Es war eine gute Möglichkeit uns bekannter zu machen. Es sind einige neue Kontakte entstanden. Wir fühlten uns von der Politik gehört und unsere Expertise wurde ernst genommen. Durch den Vortrag von Fr. Stolarova erhielten wir neue Erkenntnisse, die wir in der zukünftigen Verbandsarbeit gut nutzen können. Wir bedanken uns bei der LAG Bildung für die Offenheit, die nette Aufnahme und dafür, dass wir dabei sein durften. Wir hoffen, dass die Partei Bündnis 90/Die Grünen Bayern viele ihrer guten Ansätze in die Praxis umsetzen kann, damit die Qualität im Kita-Bereich endlich verbessert wird.

Den gesamten Bericht als PDF finden Sie unter: LAG-Bildung-Bericht.pdf

Beitrag vom 12.02.2022


Update Petition Corona-Bonus 

Nach langer Zeit haben wir vom Bayerischen Landtag eine Antwort zu unserer eingereichten Petition zum Thema Corona-Bonus erhalten. Die Antwort des Bayerischen Landtags finden Sie unter 20211104_Corona_Bonus_Petition.pdf und in den Bildern.  

------ Daraufhin haben wir folgende Antwort an den Ausschuss verfasst:  -----

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wir sind mehr als enttäuscht darüber, dass unserer Petition bezüglich des Corona- Bonus für alle Kita-Beschäftigten nicht stattgegeben wurde (SO.0315.18). Wir empfinden es als große Ungerechtigkeit, dass einige Kollegen und Kolleginnen eine Anerkennung und Wertschätzung in Form des Corona Bonus erhalten haben, andere wiederum aber nicht. Alle Kita-Beschäftigten leisten die gleiche wertvolle Arbeit, unabhängig vom Träger oder der jeweiligen Kommune. Jede/r einzelne Angestellte/r in Kindertageseinrichtungen arbeitet bereits seit fast zwei Jahren unter sehr erschwerten Bedingungen und mit wenig Eigenschutz. Deshalb ist es aus unserer Sicht ein Skandal, dass der Ausschuss aufgrund der Stellungnahme des Staatsministeriums unsere Petition „…aufgrund der geltenden rechtlichen Bestimmungen...“ (Zitat aus dem Schreiben des Bayerischen Landtags) abgewiesen hat. 

Viele andere geltenden rechtlichen Bestimmungen wurden während der Corona-Pandemie ausgesetzt oder angepasst. Warum nicht auch in diesem Fall? Wir alle haben unter den ohnehin unzureichenden Rahmenbedingungen in den Kitas täglich unser Bestes gegeben. Wir waren, sind und werden auch zukünftig systemrelevant sein. Unserer Meinung nach sollte unbedingt nochmal überdacht werden ob es zielführend ist, mit einer solch bedeutenden Berufsgruppe für unsere gesamte Gesellschaft, auf diese Weise zu verfahren. Eine Berufsgruppe, welche bekanntermaßen einen hohen Personalmangel und eine große Fluktuationsrate aufweist.  

Neben der dringend notwendigen Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen in den bayerischen Kitas, wäre der Bonus für alle ein wichtiges Signal seitens der Regierung gewesen. Wir können nur immer wieder an den Landtag mit seinen Abgeordneten und das Staatsministerium appellieren die allgemeinen Zuständigkeiten und Strukturen bezüglich der Kindertagesseinrichtungen zu überarbeiten, damit solche und andere Ungerechtigkeiten keine Chance mehr haben.  

 

Mit freundlichen Grüßen 

Der Verband für Kita-Fachkräfte Bayern e.V.  

 

Die Petition, welche wir eingereicht haben, finden Sie unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000117

Unser Antwort als PDF finden Sie unter: Antwort-Corona-Bonus.pdf

Beitrag vom 10.02.2022


Veröffentlichung unseres Briefes bei nordbayern.de 

Aussagen aus unserem Brief an das bayerische Sozialministerium wurden in einem Artikel bei nordbayern.de veröffentlicht. 

Den Artikel finden Sie unter: https://www.nordbayern.de/region/neue-quarantane-regeln-fur-kitas-beschaftigte-sorgen-sich-vor-durchseuchung-1.11801490.  

Unseren gesamten Brief findest du unter https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000400.  

Bildquelle: https://www.nordbayern.de/region/neue-quarantane-regeln-fur-kitas-beschaftigte-sorgen-sich-vor-durchseuchung-1.11801490

Beitrag vom 08.02.2022


Durchseuchung der Kitas oder Vermeidung von Infektionen?  

Der Verband Kita-Fachkräfte Bayern e.V. verfasste am 06.02. einen offenen Brief an die Sozialministerin Fr. Trautner und ihre MitarbeiterInnen um die offenen Fragen, die nach den neuen Veröffentlichungen der Quarantäne-Reglungen in Bezug auf die Corona-Pandemie des bayerischen Sozialministerium (Newsletter 461 & 462) auftauchten, zu klären. 

Die Frage „Durchseuchung der Kitas oder Vermeidung von Infektionen?“ spielte dabei die tragende Rolle. Neben dieser entscheidenden Frage gab es weitere Unsicherheiten, welche Verwirrung stifteten und das pädagogische Personal seit der Veröffentlichung belastet, da die Leitungen bei verschiedenen Ämtern Erkundigungen einholen müssen. Diese sind z.B. die Frage ab wann die Maßnahmen umgesetzt werden sollen und die genaue Auslegung der Prozentzahl für Gruppenschließungen. Des weiteren gibt es Unklarheiten in Bezug auf die Kinder, welche trotz Gruppenschließung die Kitas besuchen dürfen und zur Frage ob nicht gegen Covid geimpftes Personal in Quarantäne muss.  

Zudem wurde das Stimmungsbild der Mitglieder des Verbandes für Kita-Fachkräfte Bayern e.V. transportiert. Viele Beschäftigte haben Sorge vor Ansteckung, die durch die neuen Regelungen erhöht wird. Auch wenn Omikron, der bisher bekannten Datenlage nach, meist nicht zu schweren Verläufen führt, gleichen die neuen Quarantäne-Regelungen für viele Beschäftigte einer Durchseuchung. Von Schutz für das Personal und die Kinder kann hier nicht mehr wirklich gesprochen werden. Andererseits sollen jedoch nach wie vor Gruppen getrennt bleiben und Masken getragen werden, um Ansteckungen zu vermeiden. 

Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern wird durch die neuen Regelungen zunehmend belastet. Die Gründe dafür sind zum einen die ungenauen Vorgaben des Staatsministeriums, die aufgrund der Formulierung mit „soll“ statt „muss“ oft als Empfehlung aufgefasst werden. Der bisher nicht fertig gestellte Elternbrief und die Übertragung der Aufgabe Quarantäne auszusprechen an die Kitas und Träger verschärfen die Situation. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Kindertageseinrichtungen und Trägern wird durch die neuen, unklaren Regelungen belastet.  Auch der gruppenübergreifende Einsatz von Personal und die Betreuung der eigenen Kinder der MitarbeiterInnen stellt einen Belastungspunkt dar, der dazu führt, dass KollegInnen teilweise alleine in den Gruppen arbeiten müssen oder Gruppen geschlossen werden. Infektionen könnten durch gruppenübergreifenden Einsatz verteilt werden, was zu eigenen und fremden Vorwürfen führen kann. 

Der Verband bekräftigt im Brief die Forderung nach einer verpflichtenden Umsetzung der PCR-Pool-Testungen für Kitas zum besseren Schutz der Kinder und des Personals, welche vom bayerischen Sozialministerium vorgeschrieben werden soll. Viele Angestellte haben bisher in ihrer täglichen Arbeit die Erfahrung gemacht, dass Schnelltests negativ anschlagen, trotz eines positiven PCR-Tests. Das soll durch die PCR-Pool-Tests vermieden werden. 

Den gesamten Brief finden Sie im Anhang und unter: Antwort-Newsletter_461_462.pdf

Beitrag vom 06.02.2022


Veröffentlichung Arbeitshilfen für die Erarbeitung eines Notfallplanes und Muster-Überlastungsanzeige 

Endlich ist es so weit! Die Arbeitsgruppe „Notfallplan – für personelle Engpässe in Kitas“ hat die Erarbeitung folgender Arbeitshilfen erfolgreich abgeschlossen:

  • Muster-Notfallplan für verschiedene Einrichtungsgrößen
  • Erarbeitungshilfe Elternabend
  • Erarbeitungshilfe Teamtag/Teamsitzung
  • Mitschrift des Vortrages von Andreas Ebenhöh (Kitahelden)
  • Vordruck Überlastungsanzeige 

Unsere Mitglieder haben die Unterlagen bereits per E-Mail erhalten und können nun von den Ideen profitieren, die ihnen dabei helfen ihren eigenen Notfallplan für Personalmangelsituationen zu erstellen.  

Auch Sie möchten auf unsere hilfreichen Materialien zugreifen und in Zukunft besser auf personelle Engpässe vorbereitet sein? Dann werden Sie Mitglied bei uns im Verband. Mit Ihrer Mitgliedschaft erhalten Sie die Dokumente. Den Mitgliedsantrag finden Sie unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden

Beitrag vom 04.02.2022


Vortrag mit Anke Ballmann 

Heute in zwei Wochen ist es so weit! Unser Online-Vortrag mit Dr. Anke Elisabet Ballmann findet statt. Finden Sie heraus was psychische Gewalt im pädagogischen Alltag für uns als päd. Personal bedeutet, wie diese aussehen kann und was die schlechten Rahmen- und Arbeitsbedingungen in vielen Kitas damit zu tun haben könnten. 

Als besonderes "Special" verlosen wir unter allen TeilnehmerInnen 3x den Bestseller "Seelenprügel- Was Kindern in Kitas wirklich passiert. Und was wir dagegen tun können" inklusive persönlicher Widmung durch die Autorin. Seien Sie dabei, lassen Sie sich von dem Vortrag inspirieren und diskutieren Sie anschließend gerne in unserer Runde mit. 

Noch kein Mitglied? Dann treten Sie uns doch für nur 15 Euro im Jahr bei. Durch Ihre Mitgliedschaft können Sie nicht nur von unseren Benefits wie bspw. Vorträgen profitieren, sondern helfen dabei die Arbeits- und Rahmenbedingungen in den bayerischen Kindertageseinrichtungen zu verbessern. Weitere Infos zu unserem Verband finden Sie hier auf unserer Homepage. Ihr direkter Weg zum Mitgliedsantrag lautet: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/www?p=1000039.

Beitrag vom 03.02.2022


Antwort des Staatsministeriums auf unsere Stellungnahme "Vorschläge für ein verpflichtendes Coronatest-Konzept in Kitas" 

Auf unsere Stellungnahme vom 20.12.2021 zum Thema „Vorschläge für ein verpflichtendes Coronatest-Konzept in Kitas“ (https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000238) hin, haben wir eine freundliche und detaillierte Rückmeldung des Staatsministeriums bekommen. Dadurch sind die Entscheidungen und die Vorgehensweise, die das Staatsministerium gewählt hat, für uns verständlicher und besser nachvollziehbar geworden. Dennoch sind wir mit der Ausgestaltung leider nicht vollständig zufrieden.  

Wir freuen uns zudem darüber, dass das Bayerische Sozialministerium mit uns in den Austausch gehen möchte. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit zugunsten aller Beteiligten. 

Die Antwort, welche wir auf unser Schreiben bekommen haben, möchten wir gerne teilen, damit auch Sie von den Erklärungen zur gewählten Vorgehensweise der Testnachweispflicht profitieren können.  

 

--- Antwort von Hr. Dunkl @Bayerisches Sozialministerium vom 27.12.2021 --- 

Sehr geehrte Damen und Herren vom Verband der Kita-Fachkräfte Bayern e.V., 

vielen Dank für die Übermittlung Ihrer Vorschläge. 

Leider können wir Ihre Vorschläge aus faktischen Gründen nicht umsetzen.
Der Wunsch nach verpflichtenden Pool-Testungen ist zwar verständlich, doch können wir diese nicht analog dem Grundschulbereich zentral organisieren.

Um nur einige Stichpunkte zu nennen:

  • Die Zahl der Kitas und der Tagespflegestellen ist ungleich höher als die Zahl der Schulen (rund 10.500 Einrichtungen).
  • Die Laborkapazitäten sind derzeit ausgeschöpft.
  • Wir haben Schulpflicht, aber ein Recht zum Besuch der Kita.
  • Staatliche Einrichtungen im Schulbereich, kommunale freigemeinnützige und sonstige im Bereich Kita
  • Komplizierte, zeitaufwendige Ausschreibungsverfahren. 
Daher setzen wir auf eine lokale Organisation der PCR-Poolingtests und werden dafür auch den Kreis der berechtigten Förderungsempfänger erweitern. Auch einzelne Einrichtungsträger sollen eine Förderung für die Organisation von PCR-Poolingstest erhalten können. Die Förderrichtlinie wird derzeit angepasst.
Eine Verpflichtung zur lokalen Organisation scheidet aber derzeit wegen mangelnder Laborkapazitäten aus. Man kann nicht zu etwas verpflichten, was faktisch nicht umsetzbar ist. 

Entsprechendes gilt auch für die Beschaffung von Selbsttests. Bekanntlich gibt es unterschiedliche Formen von Selbsttests. Umso wichtiger ist die Beratung der Eltern durch die Apotheken, welcher Test geeignet ist. Eine zentrale Beschaffung bei der Vielzahl der Anbieter erweist sich im Übrigen als komplex und zeitaufwändig. Auch hier wäre eine europaweite Ausschreibung notwendig, die unter keinen Umstanden bis zum 10. Januar 2022 abgeschlossen wäre. 

Im Übrigen binden wir die Spitzenverbände bei unseren Überlegungen ein und halten engen Kontakt mit der Praxis. Leider gibt es keinen Königsweg und sind auch die Meinungen sehr heterogen. Unsere Vorgehensweise kann daher nur einen Kompromiss darstellen. Bei unseren Abstimmungen mit den Trägerverbänden haben wir auch immer wieder darauf hingewiesen, dass die Umsetzung der coronabedingten Vorgaben Aufgabe der Träger ist und diese möglichst nicht auf die pädagogischen Kräfte delegiert werden sollten. Wir haben auch stets darauf hingewiesen, dass der Leitungs- und Verwaltungsbonus die Möglichkeit eröffnet, Verwaltungskräfte zu beschäftigen, die auch zur Umsetzung der Rahmenhygienepläne, der Durchführung einer Testnachweisflicht, zur Organisation von PCR--Poolingstests eingesetzt werden können. 

Im neuen Jahr sind wir gerne bereit, auch auf Ihr Gesprächsangebot zurückzukommen. Wir werden uns wegen einer Videoschaltkonferenz melden und freuen uns auf einen Austausch. 

Wir wünschen Ihnen noch besinnliche Feiertage und ein gutes neues Jahr und bedanken uns für Ihre Anregungen, die wir stets in unsere Überlegungen mitaufnehmen. 

 

Mit freundlichen Grüßen 

Hans-Jürgen Dunkl
Stv. Leiter Abteilung Familienpolitik, Frühkindliche Förderung, Kinder- und Jugendhilfe
Referatsleitung Kindertagesbetreuung

Beitrag vom 27.01.2022


 Erwähnung unseres Verbandes in der Pressemitteilung der ÖDP Bayern

Die ÖDP Bayern hat zum gestrigen internationalen Tag der Bildung eine Pressemitteilung verfasst und unseren Verband und unsere Stellungnahme darin aufgegriffen. Wir danken für die Unterstützung unserer Forderungen.

Die ÖDP-Pressemitteilung finden Sie unter: https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/zum-internationalen-tag-der-bildung-am-24-januar

Unsere Pressemitteilung zum internationalen Tag der Bildung finden Sie unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/clubdesk/fileservlet?id=1000278

Beitrag vom 25.01.2022


Bildung ist in Kitas kaum zu gewährleisten - Internationaler Tag der Bildung 

Heute findet der Interanationale Tag der Bildung statt. Kitas sind Bildungseinrichtungen. Deshalb stel- len wir uns heute die Frage was für gute Bildung in Kitas nötig ist und ob diese unter den aktuellen Bedingungen umsetzbar ist.

Das pädagogische Personal ist durch den BEP und weitere Grundlagen dazu verpflichtet den Kita-Kin- dern Bildung zu ermöglichen. Aus der Erfahrung unserer Mitglieder wissen wir, dass dies oft nur schwer möglich ist. Bildung ist in Kindertageseinrichtungen allgegenwärtig, z.B. in Gesprächssituationen, wäh- rend der Freispielzeit, während des Essens und bei pädagogischen Angeboten.

Um die Situation zu verdeutlichen, möchten wir ein Beispiel nennen. In Kindergartengruppen arbeiten in Bayern, unserer Erfahrung nach, meistens zwei Personen mit 25 Kindern. Im besten Fall werden diese zusätzlich noch durch eine/n PraktikantIn oder eine weitere Person mit oder ohne Ausbildung unterstützt. Dazu kommen Ausfallzeiten durch Krankheiten, Fortbildungen, Urlaub etc. Das heißt, meist ist nicht das gesamte Personal anwesend. Für eine gelungene Bildungsarbeit ist es gute Bezie- hung zwischen der pädagogischen Fachkraft und dem Kind die Grundvoraussetzung. Darüber hinaus braucht es Zeit, Ruhe, anregende Materialien und vieles mehr. Beziehungsaufbau kann nur durch be- ständige und empathische Bezugspersonen stattfinden. Durch Fehlzeiten und den leeren Arbeits- markt, gibt es ein Stresslevel in den Kitas, welches Beziehungsarbeit erschwert. Zeit fehlt dem Personal ebenso bei der einfühlsamen und individuellen Förderung der Kinder. Den Kindern selbst fehlt die Ruhe für intensive Lernprozesse, da 25 Kinder auf zu wenig Raum dies nicht zulassen. Laut einer Studie(*1) sind Kinder in einer Spielsituationen mit 80-90 dB so laut wie ein Presslufthammer oder ein Lastwagen(*2). Die räumlichen Gegebenheiten lassen keine Ruhepausen zu, obwohl diese von den Kindern drin- gend benötigt werden. Wie soll sich ein Kind bei diesem Lärmpegel konzentrieren? Zudem hat es kaum Platz sich zu entfalten, da die Räumlichkeiten zu knapp bemessen sind. Es gibt Kinder, die Bewegung brauchen, andere möchten in Ruhe ein Hörspiel hören, ein Buch lesen oder ein Tischspiel mit ihren FreundInnen am Tisch spielen. Auch hier stellt sich wieder die Frage, wie soll man sich in einer solchen Situation konzentrieren? Zudem ist das Material in einigen Kitas begrenzt. Immer wieder hören wir von Kitas, die keine oder nur sehr wenige Spielmaterialien anschaffen dürfen, da nicht ausreichend Geld zur Verfügung steht.

Es lässt sich somit leider schlussfolgern, dass eine qualitativ hochwertige Bildung in Kitas nicht zu ge- währleisten ist. Die oben geschilderte Situation könnte noch viel weiter ausgebaut werden. Damit Bil- dung in den Kitas geschehen und der Bildungs- und Erziehungsplan in den Kitas endlich zufriedenstel- lend umgesetzt werden kann, braucht es bessere Bedingungen. Es braucht unter anderem mehr Platz pro Kind, einen besseren Personalschlüssel, mehr Geld für Spielmaterialien, besser ausgestattete Räume, Möglichkeiten für die Trennung von Gruppen zur gezielten Förderung und vieles mehr. Bildung ist ein Grundrecht für jedes Kind und es ist unser Auftrag als pädagogische Fachkräfte diesem nachzu- kommen. Dies kann aber nur unter besseren Arbeits- und Rahmenbedingungen geschehen. Kinder sind unsere Zukunft. Sie haben es verdient, dass man sich für sie und ihre Grundrechte stark macht.

Quellen:

Beitrag vom 24.01.2022


Unterstützung der Petition für PCR-Pool-Tests in Kitas 

Bestimmt hat der/die ein oder andere von euch schon von der Petition „PCR-Pool-Tests in bayerischen Kitas – Jetzt“ gehört, die von engagierten Kita-Eltern initiiert wurde. Bisher haben 15.673 Menschen unterschrieben. Nächsten Dienstag, am 25.02.2022 sollen diese Unterschriften an Doris Rauscher, die Vorsitzende des Sozialausschusses des bayerischen Landtags übergeben werden. Bis dahin hast du noch Zeit die Petition zu unterzeichnen und zu teilen. Das geht ganz einfach über folgenden Link: https://www.openpetition.de/petition/online/pcr-pool-tests-in-bayerischen-kitas-jetzt. 

Weitere Informationen zur Petition, dem Testverfahren einen Brief an Frau Trautner und vieles weitere findest du unter: https://pcr-pooltests-kitas-bayern.lederer4u.de/offener-brief-an-staatsministerin-carolina-trautner/. Auch dieser darf gerne geteilt werden.  

Vielen Dank an alle, die sich für mehr Sicherheit und bessere Bedingungen in den Kitas engagieren. Zusammen sind wir stark!

Beitrag vom 19.01.2022


Wir haben nun über 200 Mitglieder 

Es gibt wieder einen Grund zu feiern! Während der Winterpause ist der 200. Mitgliedsantrag bei uns eingegangen. Danke für euer Vertrauen und dafür, dass ihr unsere Gemeinschaft noch stärker macht. Zusammen können wir viel erreichen!  

Von den ersten Mitgliedsanträgen, die wir per Post erhalten haben, haben wir die Briefmarken aufbewahrt. Mittlerweile ist es auch ganz einfach möglich per Online-Formular bei uns Mitglied zu werden. Komm auch du dazu und unterstütze uns. Jede einzelne Stimme ist wichtig! Den Mitgliedsantrag findest du unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden/mitglied_werden_formular.

Beitrag vom 12.01.2022


Nachruf Frank Jansen 

Wir trauern um Frank Jansen, den KTK-Bundesvorsitzenden. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden, denen wir viel Kraft wünschen.

Beitrag vom 06.01.2022


Der Verband zu Gast im Podcast von Tanja Köster 

Während unserer Winterpause haben wir einen Tipp zum Zeitvertreib für dich. Unsere erste Vorsitzende war zu Gast im Podcast „Erfolgreich als Kita-Leitung“ von Tanja Köster, hat den Verband und unsere Initiative vorgestellt und über das Thema Netzwerken gesprochen. Du findest den Podcast unter:

Spotify: https://open.spotify.com/episode/1kMhqqntRqNl252izt6QgX?si=44f7be661e26426d 

Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/060-der-kita-fachkr%C3%A4fteverband-bayern-stellt-sich-vor/id1485693583?i=1000547067720 

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=UyWvZZJRgUk - Link siehe auch Video unten

Und überall dort, wo es sonst Podcasts gibt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Podcast teilen und dadurch den Verband noch bekannter machen!

Vielen Dank auch noch einmal an Tanja Köster, dass wir Gast im Podcast sein durften.

Beitrag vom 06.01.2022


Neujahrsgrüße und Mitgliederaktion 

Beitrag vom 04.01.2022

Wir wünschen allen ein gutes Neues Jahr 2022. Wir hoffen Sie sind gut in das neue Jahr gerutscht.  Starten Sie mit dem Vorsatz in das neue Jahr etwas für bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen in den Kitas zu tun. Für eine bessere berufliche Zukunft. Für Sie. Für die Kinder.  

Wie das geht? Ganz einfach. Werden Sie für nur 15€ jährlich bei uns im Verband Mitglied. Sie müssen sich nicht aktiv einbringen, wenn Sie nicht können oder möchten. Lediglich die Mitgliedschaft hilft uns schon die Stimme aus der Praxis lauter werden zu lassen und etwas für bessere Kitas zu tun.

Den Online-Mitgliedsantrag finden Sie unter: https://verband-kitafachkraefte-bayern.de/mitglied_werden/mitglied_werden_formular.

Als kleinen Anreiz gibt es ab sofort unsere neue Aktion. Jedes neue Mitglied erhält von uns eine Wamiki-Zeitschrift kostenlos zugeschickt, solange der Vorrat reicht.  

Los geht’s! Wir freuen uns auf Sie! 


Unsere News aus dem Jahr 2021 finden Sie unter: 2021